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Missions- und Festgesänge auch Haus- und Kirchenlieder nebst Liturgie und Psalmodien / Zusammengestellt von L. W. Fricke
Entstehung
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Und sanfte darauf ruhen kann; Wenn dieser sich darf niedersetzen, An einem frischen Trunk ergötzen; Wie sind fie beide so vergnügt! Doch dies find kurze Ruhestunden, Es ist noch eine Ruh erfunden, Da man auf ewig stille liegt.

5. Da ruhen wir und sind im Frie­den Und leben ewig sorgenlos. Ach fasset dieses Wort ihr Müden, Legt euch dem Lamm in seinen Schooß! wir eilen,

Beim Gang zur Kirche. und uns nicht länger hier verweilen; 121. und mein Heiland ist T

Dort wartet schon die frohe Schaar. Fort, fort, mein Geist zum Jubilieren! Begürte dich zum Triumphieren! Auf, auf, es kommt das Ruhejahr!

im Leben. Dieses weiß ich, sollt' ich nicht Darum mich zufrieden geben, Was die lange Todesnacht mir auch für Gedanken macht?

3. S. Kunth.

2. Jesus, er, mein Heiland lebt, Ich werd' auch das Leben schauen, Sein, wo mein Erlöser schwebt; Was rum sollte mir denn grauen? Läffet auch ein Haupt sein Glied, Welches es nicht nach sich zieht?

Bei der Beerdigung.

120. un laßt uns den Leib

begraben, Weil wir keinen Zweifel haben, Er werd' am jüngsten Tag aufstehn Und un­verweslich hervor gehn.

2. Er ist Erd und von der Erden, Wird auch zur Erd' wieder werden, Und von der Erd' wieder aufstehn, Wenn Gottes Posaun' wird angehn. 3. Sein' Seele lebt ewig in Gott, Der sie allhier aus lauter Gnad' Von aller Sünd' und Missethat Durch seinen Sohn erlöset hat.

4. Sein Jammer, Trübsal und Elend Ist kommen zu ein'm sel'gen End'; Er hat getragen Christi Joch, Ist gestorben und lebet noch.

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7. Nun lassen wir ihn hier schlafen Und geh'n all' heim unsre Straßen, Schicken uns auch mit allem Fleiß, Denn der Tod kommt uns gleicher­weis'.

8. Das helf' uns Christus unser Trost, Der uns durch sein Blut hat erlöst Von Teufels G'walt und ew'ger Pein, Ihm sei Lob, Preis und Ehr allein. M. Weiß.

5. Die Seele lebt ohn' alle Klag', Der Leib schläft bis zum jüngsten Tag; An welchem Gott ihn verklären Und ew'ge Freud wird gewähren.

6. Hier ist er in Angst gewesen, Dort aber wird er genesen, In ewiger Freud und Wonne Leuchten wie die helle Sonne.

3. Ich bin durch der Hoffnung Band Zu genau mit ihm verbunden, Meine starke Glaubenshand Wird in ihn gelegt gefunden, Daß mich auch kein Todesbann Ewig von ihm trennen kann.

4. Ich bin Fleisch und muß daher Auch einmal zu Asche werden. Dieses weiß ich; doch wird er Mich erwecken aus der Erden, Daß ich in der Herrlichkeit Um ihn sein mög' allezeit.

5. Dann wird eben diese Haut Mich umgeben, wie ich gläube; Gott wird werden angeschaut, Dann von mir in diesem Leibe, Und in diesem Fleisch werd' ich Jesum sehen ewiglich.

6. Dieser meiner Augen Licht Wird ihn, meinen Heiland, kennen; Ich, ich selbst, kein Fremder nicht, Werd' in seiner Liebe brennen; Nur die Schwach­heit um und an Wird von mir sein abgethan.