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Missions- und Festgesänge auch Haus- und Kirchenlieder nebst Liturgie und Psalmodien / Zusammengestellt von L. W. Fricke
Entstehung
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3. Wer überströmet mich mit Segen? Bist du es nicht, o reicher Gott? Wer schützet mich auf meinen Wegen? Du, du, o starker Zebaoth. Du trägst mit meiner Sündenschuld Unsäglich gnädige Geduld.

4. Vor andern füß ich deine Ruthe, Die du mir aufgebunden hast. Wie viel thut sie mir doch zu Gute, Und ist mir eine sanfte Last. Sie macht mich fromm und zeigt dabei, Daß ich von deinen Liebsten sei.

5. Ich hab' es ja mein Lebetage Schon so manch liebes Mal gespürt, Daß du mich unter vieler Plage Recht wunderbarlich haft geführt; Denn in der größesten Gefahr Ward ich dein

7. D'rum reiß' ich mich jetzt aus der Höhle Der schnöden Eitelkeiten los Und rufe mit erhöhter Seele: Mein Gott, du bist sehr hoch und groß; Kraft, Ruhm, Preis, Dank und Herr­lichkeit Gehört dir jetzt und alle Zeit. Joh. Menger.

Mel. Wie soll ich dich empfangen. Engel, keine Freuden,

6. Wie sollt ich nun nicht voller 111. Kesein Toron, feit gern

Freuden In deinem steten Lobe stehn? Wie sollt' ich auch im tiefsten Leiden Nicht triumphirend einhergehn? Und fiele auch der Himmel ein, So will ich doch nicht traurig sein.

Mel. Warum sollt ich mich denn.

109. Ferr, mein Hirt, Brunn

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aller Freuden, Du bist mein, Ich bin dein, Niemand kann uns scheiden. Ich bin dein, weil du dein Leben Und dein Blut Mir zu gut In den Tod gegeben.

Mel. Herzlich thut mich verlangen. einmal

110. heiden, So scheide

nicht von mir; Wenn ich den Tod soll leiden, So tritt du dann herfür; Wenn mir am allerbängsten Wird um das Herze sein, So reiß mich aus den Nengsten Kraft deiner Angst und Pein.

2. Du bist mein, weil ich dich fasfe Und dich nicht, O mein Licht, Aus dem Herzen lasse. Laß mich, laß mich hingelangen, Da du mich Und ich dich Ewig werd' umfangen. Paul Gerhardt.

2. Erscheine mir zum Schilde, Zum Trost in meinem Tod Und laß mich seh'n dein Bilde In deiner Kreuzes­noth. Da will ich nach dir blicken, Da will ich glaubensvoll Dich fest an mein Herz drücken. Wer so stirbt, der stirbt wohl. Paul Gerhardt.

Mel. Wie sie so sanft ruhn.

err, mein Hirt, Brunn 112. Th hab von ferne, Herr,

deinen

lichkeit, Kein Lieben und kein Leiden, Kein' Angst, kein Herzeleid; Was man nur kann erdenken, Es sei klein oder groß, Der keines soll mich lenken Aus deinem Arm und Schooß.

2. Mein Herze geht in Sprüngen Und kann nicht traurig sein, Ist voller Freud' und Singen, Sieht lauter Sonnenschein. Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ; Das, was mich singen machet, Iſt, was im Himmel ist. Paul Gerhardt.

Und hätte gerne Mein Herz voraus­geschickt, und hätte gern mein müdes Leben, Schöpfer der Geister, dir hin­gegeben.

2. Das war so prächtig, Was ich im Geist gesehn! Du bist allmächtig, Drum ist dein Licht so schön. Könnt ich an diesen hellen Thronen Doch schon von heute an ewig wohnen!