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Missions- und Festgesänge auch Haus- und Kirchenlieder nebst Liturgie und Psalmodien / Zusammengestellt von L. W. Fricke
Entstehung
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3. Ach, wie schmeck ich Gottes Güte Recht als einen Morgenthau, Die mich führt aus meiner Hütte zu des Vaters grüner Au. Da hat wohl die Morgenstund Edlen Schatz und Gold im Mund.

4. Ruht nur meine Weltgeschäfte, Heute habe ich sonst zu thun, Denn ich brauche alle Kräfte In dem höch­ften Gott zu ruhn. Heute schickt kein

Am Sonntage( Missionsfeft).

Mel. Nun bricht die finstre Nacht herein.

Arbeit fich Als nur Gotteswerk für 96. In defu meinen, men

Jesu heut

der mir

5. Ich will in der Zionsstille Heute voller Arbeit sein, Denn da sammle ich die Fülle Von den höchsten Schä­ten ein, Wenn mein Jesus meinen Geist mit dem Wort des Lebens speist. Jonath. Krause.

Abendsegen.

95.

n

un ruhen alle Wälder, Vieh, Menschen, Städt und Felder, Es schläft die ganze Welt. Ihr aber, meine Sinnen, Ihr sollt zuvor beginnen, Was eurem Schöpfer wohlgefällt.

5. Auch, euch, ihr meine Lieben, Soll heint kein Leid betrüben, Kein Un­fall noch Gefahr; Gott laß euch selig schlafen, Stell euch die güldnen Waf­fen Ums Bett und seiner Engel Schaar. Paul Gerhardt.

ein' andre Sonne, Mein Jesus, meine Wonne, Gar hell in meinem Herzen scheint.

3. Nun geht, ihr matten Glieder, Geht hin und legt euch nieder, Der Betten ihr begehrt. Es kommen Stund und Zeiten, Da man euch wird be­reiten Zur Ruh' ein Bettlein in der Erd'.

4. Breit aus die Flügel beide, O Jesu! meine Freude, Und nimm dein Küchlein ein; Will Satan mich ver­schlingen, So laß die Englein singen: Dies Kind soll unverletzet sein.

alles gar Mein Schutz und meine Sicherheit Mein Heil und Leben war,

2. Beg ich mich nun mit Zuversicht Ins Bett zu meiner Ruh; In ihm, der ist und bleibt mein Licht, Schließ ich die Augen zu.

3. Mich schrecket keine finstre Nacht, Nichts ist mir fürchterlich. Mein Je­fus ist bei mir und wacht Und schützt und decktet mich.

Bu aller Beit.

2. Wo bist du Sonne blieben?

Die Nacht hat dich vertrieben, Die 97. Harum betrübst du dich,

mein Herz,

des

4. In Jesu Namen schlaf ich ein Und ruhe sanft in ihm; Und wach ich auf in seinem Schein, So bin ich noch bei ihm. Ch. K. L. v. Pfeil.

dich und trägest Schmerz Nur um das zeitlich Gut? Vertrau' doch deinem HErrn und Gott, Der alle Ding' erschaffen hat.

2. Er kann und will dich lassen nicht, Er weiß auch wohl, was dir gebricht, Himmel und Erd' ist sein; Er ist mein Vater, HErr und Gott, Der mir beisteht in aller Noth.

3. Weil du mein Gott und Vater bist, Wirst du dein Kind verlassen nicht, Du väterliches Herz; Ich bin ein armer Erdentloß, Auf Erden weiß ich keinen Trost.