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Missions- und Festgesänge auch Haus- und Kirchenlieder nebst Liturgie und Psalmodien / Zusammengestellt von L. W. Fricke
Entstehung
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an sich die Knechtsgestalt, Der Schöpfer aller Ding'.

4. Er wechselt mit uns wunderbar, Er wird uns Menschen gleich, Und beut uns seine Gottheit dar, Wird arm und macht uns reich.

5. Er wird ein Knecht und ich ein Herr; Das mag ein Wechsel sein! Er wird ein Kind, um mir das Recht Der Kindschaft zu verleih'n.

6. Heut schleußt er wieder auf das Thor Zum ew'gen Paradeis, Der Cherub steht nicht mehr davor, Gott sei Lob, Ehr' und Preis! N. Hermann.

Neujahr.

Mel. Jesus meine Zuversicht.

64. Tesus soll die Losung sein,

Da ein neues Jahr er­schienen; Jesu Name soll allein Denen zum Paniere dienen, Die in seinem Bunde stehn, Und auf seinen Wegen gehn.

2. Jesu Name, Jesu Wort Soll in den Gemeinen schallen; Und so oft wir nach dem Ort, Der nach ihm genannt ist, wallen, Mache seines Namens Ruhm Unser Herz zum Heiligthum.

3. Ja, wir wollen unsre Bahn Nun in Jesu Namen gehen. Geht uns dieser Stern voran, So wird alles wohl bestehen Und durch seinen Gnaden­schein Alles voller Segen sein.

4. Alle Sorgen, alles Leid Soll sein Name uns versüßen, So wird alle Bitterfeit Uns zum Segen werden müssen. Er, der unsern Kummer stillt, Jesu Nam' sei Sonn und Schild.

Benj. Schmold.

Epiphanias.

Mel. Wie soll ich dich empfangen.

23

Himmel ist dein Thron. Hilf, daß Allhier auf Erden Den Menschen weit und breit Dein Reich bekannt mag werden Zur ewgen Seligkeit.

2. Von deinem Reich auch zeugen Die Leut aus Morgenland. Die Knie sie vor dir beugen, Weil du ihn'n bist bekannt. Der neu Stern auf dich weiset, Dazu das göttlich Wort, Drum man dich billig preiset, Daß du bist unser Hort.

65.

Dein Reich soll ewig währen, Im

3. Du bist ein großer König, Wie uns die Schrift vermeldt. Doch achtest du gar wenig Vergänglich Glück und Geld, Prangst nicht auf einem Rosse, Trägst keine güldne Kron, Sitz'st nicht in festem Schlosse Hier haft du Spott und Hohn.

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Darstellung.

Mel. Wie soll ich dich empfangen.

Jesu, König aller Ehren, Herr 66. Her det licht der Heide Rönig aller Ehren, Herr Jesu, Davids Sohn,

4. Doch bist du schön gezieret, Dein Glanz erstreckt sich weit, Dein Gut allein florieret Um dein' Gerechtigkeit. Du wollst die Frommen schüßen Durch dein Macht und Gewalt, Daß sie im Frieden sizzen, Die Bösen stürzen bald.

5. Du wollst dich mein erbarmen, In dein Reich nimm mich auf; Dein Güte schenk mir Armen Und segne meinen Lauf. Mein'n Feinden wollst du wehren, Dem Teufel, Sünd und Tod, Daß fie mich nicht verzehren: Rett mich aus aller Noth.

6. Du wollst in mir entzünden Dein Wort, den schönsten Stern. Laß falsche Lehr und Sünden Sein von mein'm Herzen fern. Hilf, daß ich dich erkenne Und mit der Christenheit Dich meinen König nenne Jezt und in Ewigkeit. Mart. Böhme.

Lieb, Wir kommen jegt mit Freuden Durch deines Geistes Trieb In diesen