3. Ach, wie schön:,: Ist der Engel Lobgetön! Hätt ich Flügel, hätt ich Flügel, Flög ich über Thal und Hügel Heute noch nach Zions Höhn!
4. Wie wirds sein,:: Wenn ich zieh in Salem ein, In die Stadt der goldnen Gassen HErr, mein Gott, ich kanns nicht fassen, Was das wird für Wonne sein!
-
5. Paradies,:,: Wie ist deine Frucht so süß! Unter deinen Lebensbäumen Wird uns sein, als ob wir träumen! Bring uns, Herr, ins Paradies!
G. Knak.
54. h bete an die Macht der
Liebe, Die sich in Jesu offenbart; Ich geb mich hin dem freien Triebe, Mit dem ich Wurm geliebet ward; Ich will, anstatt an mich zu denken, Ins Meer der Liebe mich versenken.
3. Ich fühls, du bists, dich muß ich haben. Ich fühls, ich muß für dich nur sein. Nicht im Geschöpf, nicht in den Gaben: Mein Ruhplay ist in dir allein. Hier ist die Ruh, hier ist Vergnügen: Drum folg ich deinen selgen Zügen.
2. Wie bist du mir so sehr gewo
gen, Und wie verlangt dein Herz nach 55. ein Und liegt mir dies
Jenn ich
mir! Durch Liebe sanft und stark gezogen, Neigt sich mein Alles auch zu dir. Du traute Liebe, gutes Wesen, Du hast mich, ich hab dich erlesen.
und das im Sinn, Und ist doch nur ein irdisch Ding Zum Trauern zu gering, Dann denk ich bald, was soll der Schmerz, Komm schaffe dir ein ander Herz. Denn Trauern ist in dieser Welt Vom bösen Feind bestellt.
2. Dann denk ich auch an Jesum Christ, Wie er voll guten Zuspruchs ist; Er spricht im hellen Osterschein: Stellt euer Trauern ein! Dann kommt mir gleich ein Lied in Sinn, Ich fing es leise vor mich hin, Bis daß es durchbricht mit Gewalt Und hell und laut erschallt.
4. Für dich ist ewig Herz und Leben, Erlöser du, mein einzig Gut. Du hast für mich dich hingegeben Zum Heil durch dein Erlösungsblut,
Heil des schweren, tiefen Falles, Für dich ist ewig Herz und alles!
19
O, wenn doch dieß der Sünder wüßte, Sein Herz wohl bald dich lieben müßte.
6. O Jesu, daß dein Name bliebe Im Grunde, drück ihn tief hinein! Möcht deine süße Jesusliebe In Herz und Sinn gepräget sein! In Wort und Werk, in allem Wesen Sei Jesus und sonst nichts zu lesen.
7. In diesem theuren Jesusnamen Das Vaterherze öffnet sich: Ein Brunn der Liebe, Fried und Freude Quillt nun so nah, so mildiglich. Mein Gott, wenns doch der Sünder wüßte, Sein Herz wohl bald dich lieben müßte.
5. Ich liebt und lebte recht im Zwange, Als ich mir lebte ohne dich. Ich wollte dich nicht, ach, so lange! Doch liebtest du und suchtest mich.
8. Lob sei dem hohen Jesusnamen, In dem der Liebe Quell entspringt, Von dem hier alle Bächlein kamen, Aus dem die selge Schaar dort trinkt. Wie beugen sie sich ohne Ende! Wie falten sie die frohen Hände!
3. Je heller meine Stimme klingt, Je tiefer Jesus in mich dringt; Mit ihm zieht lichter Osterschein Ins arme Herz hinein. Drum sollt ich wieder traurig sein, So hol ich Jesum singend ein: Und o, wie selig ist das Herz, Das so versingt den Schmerz.


