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4. Man trägt es auch nur kurze Zeit, Blos als ein Unterpfand Für das zukünft'ge Ehrenkleid Im lieben Vaterland.:,:
s ist ein Reis entsprungen 51. Aus einer Wurzel zart, Wie uns die Alten sungen, Von Jeffe war die Art, Und hat ein Blümlein bracht Mitten im kalten Winter, Wohl zu der halben Nacht.
2. Das Röslein, das ich meine, Davon Jesaias sagt, Hat uns gebracht alleine Marie, die reine Magd: Aus Gottes ewgem Rath Hat sie ein Kind geboren, Wohl zu der halben Nacht.
3. Das Blümelein so kleine Das duftet uns so süß, mit seinem hellen Scheine Vertreibt die Finsterniß. Wahr'r Mensch und wahrer Gott, Hilft uns aus allen Leiden, Rettet von Sünd und Tod.
4. Lob, Ehr sei Gott dem Vater, Dem Sohn und heilgen Geist, Maria, Gottesmutter, Sei hoch gebenedeit! Der in der Krippen lag, Der wendet Gottes Zoren, Wandelt die Nacht in Tag.
5. O Jesu, bis zum Scheiden Aus diesem Jammerthal Laß dein Hülf uns geleiten Hin in den Freudensaal, In deines Vaters Reich, Da wir dich ewig loben: O Gott, uns das verleih!
52. in nach oben möcht ich
ziehen, Hin nach meines Vaters Haus; Wo die ewgen Höhen glühen, Wo die Himmelsblumen blühen, Ruhte meine Seele aus, Ruhte meine Seele aus.
2. Hätt ich Flügel, hätt ich Flügel, Flög ich auf zu meinem Stern; Ueber Meere, Thäler, Hügel, Ohne Schranke, ohne Zügel Folgt ich immer meinem HErrn.:,:
3. Still und selig mit Marien Ihm zu Füßen säß ich da; Immer möcht ich vor ihm knieen, In mich seine Worte ziehen, Hätt ihn immer hold und nah.:,:
4. Ach, das war ein schöner Segen, Wenn er mit den Jüngern ging, Auf den Feldern, auf den Wegen Jedes Herz wie Maienregen, Seines Wortes Trost empfing.:,:
5. Ander Loos ist uns bereitet: Wie auch grünet rings das Land, Wie sich rings die Ferne breitet Der uns rufet, der uns leitet, Unser holder Freund entschwand.:,:
6. Aufgehoben, aufgenommen In den Himmel ist er nur; Herrlich wird er wieder kommen: Seine Treuen, Stillen, Frommen Folgen immer seiner Spur.:,;
7. Einst erklingen andre Stunden Und das Herz nimmt andern Lauf; Erdenjammer ist verschwunden, In den selgen Liebeswunden Löset aller Schmerz sich auf.:,:
8. Meine Seele, gleich der Taube, Die sich birgt im Felsenstein, Wird der Erde nicht zum Raube: In den Himmel dringt der Glaube, Meine Lieb und Sehnsucht ein.:,:
9. Will mich denn zufrieden geben, Fassen mich in stillem Sinn; Al mein Denken, all mein Streben, Meine Lieb und auch mein Leben Geb ich meinem Freunde hin.:,:
53. Laßt mich gehn, Laßt mich gehn, Daß ich Jesum möge sehn! Meine Seel ist voll Verlangen, Ihn auf ewig zu umfangen, Und vor seinem Thron zu stehn.
2. Süßes Licht,:,: Sonne, die durch Wolken bricht: O, wann werd ich dahin kommen, Daß ich dort mit allen Frommen Schau dein holdes Angesicht.


