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3. Wort von des Erlösers Huld, Der der Erde schwere Schuld Durch des heilgen Todes That Ewig weggenommen hat!
4. Kräftig Wort von Gottes Geist, Der den Weg zum Himmel weist, Und durch seine heilge Kraft Wollen und Vollbringen schafft!
5. Wort des Lebens, stark und rein, Alle Völker harren dein: Walte fort, bis aus der Nacht Alle Welt zum Tag erwacht.
6. Auf zur Ernt' in alle Welt! Weithin wogt das reife Feld, Klein ist noch der Schnitter Zahl, Viel der Garben überall.
7. Herr der Ernte, groß und gut, Weck zum Werke Lust und Muth: Laß die Völker allzumal Schauen Deines Lichtes Strahl!
Mel. Jesus, meine Zuversicht.
23. Eine Heerde und Ein Hirt!
Wie wird dann dir sein, D Erde, Wenn sein Tag erscheinen wird! Freue dich, du kleine Heerde! Mach dich auf und werde Licht! Jesus hält, was er verspricht.
2. Hüter, ist der Tag noch fern? Schon ergrünt es auf den Weiden, Und die Herrlichkeit des Herrn Nahet dämmernd sich den Heiden; Blinde Pilger flehn um Licht. Jesus hält, was er verspricht!
3. Komm, o komm, getreuer Hirt, Daß die Nacht zum Tage werde! Ach, wie manches Schäflein irrt Fern von dir und deiner Heerde! Kleine Heerde, zage nicht: Jesus hält, was er verspricht. F. A. Krummacher.
24.
Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend'. Jesu Christe, wahres Licht, Erleuchte, die dich kennen nicht, Und bringe sie zu deiner Heerd, Daß ihre Seel auch selig werd.
2. Erfüll mit deinem Gnadenschein, Die in Irrthum verführet sein; Auch die, so heimlich sichtet an, In ihrem Sinn ein falscher Wahn.
3. Und was sich sonst verlaufen hat Von dir, das suche du mit Gnad Und sein verwundt Gewissen heil; Laß es am Himmel haben Theil.
4. Den Tauben öffne das Gehör; Die Stummen richtig reden lehr, Die nicht bekennen wollen frei, Was ihres Herzens Glaube sei.
5. Erleuchte, die da sind verblendt, Bring her, die sich von uns getrennt. Versammle die zerstreuet gehn: Mach feste, die im 3weifel stehn.
6. So werden sie mit uns zugleich Auf Erden und im Himmelreich, Hier zeitlich und dort ewiglich, Für solche Gnade preisen dich. 3. Heermann.
Mel. Wachet auf, ruft uns.
25. alles dir unterPönig Jesu, streite, siege,
liege, Was lebt und webt in dieser Welt! Blick auf deine Friedensboten; Laß wehen deinen Lebensodem Durchs ganze weite Todtenfeld! Erhöre unser Flehn Und laß es bald geschehn, Amen, Amen! So rühmen wir und jauchzen dir ein Hallelujah für und für.
Mel. Laffet uns den Herren preisen.
26. K Pomm, o Herr, komm bald,
du Treuer! Gieb, ach gieb dich allen kund Und entzünd dein heilges Feuer Auf dem ganzen Erdenrund. Großes hast du schon begonnen, Großes willst du ferner thun; Deine Liebe kann nicht ruhn Bis die ganze Welt gewonnen, Bis ein jedes Herz besiegt, Herr, zu deinen Füßen liegt. K. A. Töring, † 1844.


