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Missions- und Festgesänge auch Haus- und Kirchenlieder nebst Liturgie und Psalmodien / Zusammengestellt von L. W. Fricke
Entstehung
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leben ohne Trost und Licht Und liegen unterm Fluch.

4. O Vater der Barmherzigkeit, O HErr voll Lieb und Macht, Wann ist erfüllt der Heiden Zeit? Wann endet ihre Nacht?

5. Ihr Elend schreit so laut zu dir, Und deine Kinder flehn: Ach öffne bald der Heiden Thür Und laß sie JEsum sehn.

6. Sie sind ja auch sein Erb und Gut, Sein theurer Schmerzenslohn; Wir bitten durch sein Kreuz und Blut: Ogieb sie deinem Sohn.

7. Daß sie durch ihn mit uns zu­gleich Und deiner ganzen Schaar Auf Erden und im Himmelreich Dich prei­sen immerdar!

Mel. Ewigkeit, du 2c.

6.

ie Macht der Wahrheit bricht herfür, Und klopft an vieler Herzen Thür, Daß man sie woll' ein­lassen; Des Reichs Erkenntniß gehet auf und führet ihren schnellen Lauf Durch aller Völker Straßen; Ja, die Erkenntniß sammt dem Reich Eröffnet sich nun allzugleich.

2. Seht, was der HErr für Wun­der thut! Er giebet seinen Boten Muth Und Kraft den Wahrheitszeugen, Die er aussendet spät und früh; Was sie gehört, posaunen sie und könnens nicht verschweigen. Sie breiten aus zu sei­

4. Er wird gesehen überall; Man höret seinen Friedenshall; Den Völ­kern, Sprachen, Zungen Wird meine

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Gnade weit und breit, Der Reichthum meiner Gütigkeit Verkündigt und ge­fungen; Man rufet aus bald hier, bald dar Das große Hall- und Jubel­jahr.

nem 8.

3. Ich lasse, spricht das A und O, Vom ewgen Evangelio Die Botschaft nun ertönen; Ich laß ausrufen Fried und Freud, Wie alles Volk soll sein bereit, mit mir sich zu versöhnen. Mein Engel, der die Botschaft bringt, Sich mitten durch den Himmel schwingt.

Mel. Wie schön leucht't uns der Morgenstern. weit die in

7.

der Welt! Ein König ists,

der Einzug hält, Umglänzt von Gnad und Wahrheit. Wer von der Sünde sich gewandt, Wer auf vom Todes­schlafe stand, Der siehet seine Klarheit. Seht ihn Weit hin Herrlich schreiten, Licht verbreiten. Nacht zerstreut er, Leben, Fried und Wonne beut er.

2. O du, der unsre Sünde schlug, Wann wird doch deines Lob's genug In dieser Welt erschallen! Wann wird der Völker volle Zahl In ungetrübtem Sonnenstrahl Zu deinem Tempel wal­len, Wo dich Freudig Alle kennen, Jesus nennen, dir geboren, Dir auf ewig zugeschworen!

3. Die ihr von Christi Hause seid, Kommt, schließet nun mit Freudigkeit Den Bund in seinem Namen. Laßt uns auf seine Hände schaun, An seinem Reiche muthig baun, Sein Wort ist Ja und Amen! Flehet, Gehet, Himmelserben anzuwerben. Harret, ringet; Jesus ist es, der euch dinget. A. Knapp.

ch hab genug: Mein HErr ist Jesus Christ, Mein Herr ist er allein; Wer nur sein Knecht und treuer Diener ist, Darf ohne Sorgen sein. Ich will ganz meinem. Gott anhangen, Und nicht mehr nach der Welt verlangen: So hab ich gnug.

2. Ich hab genug! Ich bin der Schmerzen los Ünd kränke nicht das Herz! Ich bin vergnügt, Und sig in Gottes Schooß, Der lindert allen Schmerz. Ich sorge nicht mehr für