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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche für protestantisch-evangelische Christen
Entstehung
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Religion, Bibel.

hält. Die Tugend wird be lohnet in einer bessern Welt.

7. Deß freut sich meine Seele, die vor Erwartung glüh't. Hoch tönet noch am Grabe der Sieger Jubellied. Ich weiß, an wen ich glaube, weiß, was mir Gott verheißt: der Leib nur wird zu Staube, unsterblich ist mein Geist.

8. So sterben Wald und Fluren im Winterschlaf dahin; die Frühlingssonne lächelt, und Wald und Fluren blüh'n. O Bild vom bessern Leben! Du Flur im Frühlingskleid! Mein Haupt werd' ich erheben im Lenz der Ewigkeit.

Nach Jac. Frieb. Schmidt, 1730-1796.

Mel. 532. Nun sich der Tag geendet hat 2c.

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des Glaubens Früchte bringt, das Gute thut aus Pflicht.

2. Doch dem nur, der von Herzen dich bekennt, dem Frömmigkeit, dem wahre Tugend heilig ist, der ihr sein

4. Den, göttliche Religion, führst du mit Mutterhand durch's Pilgerleben hin und bringst ihn einst in's Vater­land.

5. Schon hier wird jede Freude ihm verschönert, jedes Glück erhöht; denn inn're Seelenruh' erheitert seinen Blick.

6. Und trübt sein Himmel sich, verbirgt die Sonne fich: so hellt ein Strahl von Gottes Licht ihm auf die schön're, bessr'e Welt.

7. Mit Muth gestählet, wird er selbst dem Tod ent­gegen seh'n; er weiß: durch Gräber werden wir zum höber'n Leben geh'n.

8. Gott, laß uns die Re­8. Heil dem, der dich, ligion stets theu'r und heilig Religion, durch Wort und sein, und laß, bei wahrer That bekennt! Denn ihm Frömmigkeit, uns ihres Segens gewährst du Seligkeit, die feine Sprache nennt.

freu'n!

Herm. Christ. Gottf. Demme, 1760-1822.

Mel. 181. Er starb der größte Freund der Tugend 2c. 9. Religion, von Gott ge­geben, wie bist du unserm Herzen werth! Ach! traurig ist das Erdenleben für den,

Leben weiht;

3. Der nicht nach leerem Schatten greift, vom Glauben nicht blos spricht; nein, auch der deinen Trost entbehrt: du