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Johann Friedrich Stark's, weil. evang. Predigers und Consistorialraths zu Frankfurt a.M., Tägliches Handbuch in guten und bösen Tagen : enthaltend Aufmunterungen, Gebete und Gesänge für Gesunde, Betrübte, Kranke und Sterbende ; ferner Sprüche, Seufzer und Gebete, den Sterbenden vorzusprechen, mehrere Festandachten, Buß-, Beicht-, Communion- und Wetter-Gebete, Trost- und Erquickungs-Gebete und Gesänge, wie auch Kriegs-, Theuerungs-, Pest- und Friedens-Gebete, nebst einem Gebetbüchlein für Schwangere, Gebärende, Wöchnerinnn und für Unfruchtbare
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Gebet frommer Eltern für ihre Kinder.

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habe deren keines verloren. Ja, mein Gott! verleihe, daß keines meiner Kinder verloren gehe, sondern daß sie mit mir, und ich mit ihnen, zu deiner Herrlichkeit eingehen mögen.

Ach Gott! segne meine Kinder; Nimm dich ihrer treulich an! Thu' an ihnen auch nicht minder, Als du hast an mir gethan; Segne ihren Schritt und Tritt; Theil' den Segen ihnen mit; Laß es ihnen wohl ergehn, Und sie in der Gnade stehn. Amen.

Gejang.

Mel.: O Gott, du fremmer Gott x.

Du hast, o großer Gott! zc.

Dieser Gesang ist vorne Seite 123 abgedruckt und daher bort nachzuschlagen.

Die Wöchnerin schickt sich zu ihrem Aus- und Kirchengang.

Aufmunterung.

Wenn Gott eine Sechswöchnerin gnädig ihre sechs Wochen er­halten, ihre Kräfte ihr wieder gegeben, sie gestärkt, sie und ihr Kind vor Unglück bewahrt hat, daß sie nun ihren Kirchgang halten kann: so soll ja allerdings ihr Mund voll Rühmens seyn und den aller­höchsten Gott dankbar preisen und loben. Sie soll 1) erwägen, wie schwach und kraftlos sie sich in ihr Bett gelegt, aber auch, wie Gott ihre Kräfte erneuert, daß sie nun gesund und frisch wieder ausgehen kann. 2) Sie soll gedenken, wie andere Sechswöchnerin­nen schwere Krankheiten ausgestanden, nach ihren sechs Wochen ein schweres Lager und Unglück gehabt haben, ja gar gestorben find. Wenn aber Gott sie davor bewahrt, so soll sie des Lobens und Dankens nicht vergessen. 3) Wenn sie überdieß auch ihr Kind frisch und gesund sieht, so hat sie Ursache, diese hohe Wohlthat Got­tes demüthig zu erkennen. 4) Ihr Kirchengang foll demnach mit An­dacht, mit einem dankbaren Herzen und lobenden Munde geschehen; fie soll sich erfreuen, wenn sie in die Vorhöfe des HErrn tritt und dem Altar sich nahet, sodann ihr Gebet, ihre Fürbitte und Dank­sagung verrichten, Gott loben, sich und ihr Kind Gott empfehlen, den Segen empfangen, und sodann der empfangenen Güte Gottes allezeit eingedenk verbleiben.

Gebet.

Wie soll ich dem HErrn vergelten alle Wohlthaten, die er an mir gethan hat? Ja, der HErr hat Großes an mir gethan, dessen bin ich

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