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Abendlieder.
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12. O du großer Gott, erhöre, 9. Soll diese nacht die letzte Was dein find gebeten hat. sein In diesem jammerthal, So Jesu, den ich stets verehre, Bleibe führ' mich, Herr, zum himmel du mein schuß und rath. Und ein, Zur auserwählten zahl. mein hort, du werther geist, 10. Und also leb' und sterb' Der du freund und tröster heißt, ich dir, Du herrscher Zebaoth! Höre doch mein sehnlich flehen! Im tod und leben hilf du mir Amen, ja es soll geschehen!( 118) Aus aller angst und noth.( 70)
30. №
un sich der tag geendet hat, Und keine
sonn' mehr scheint, Schläft 31. daß du hast Dienacht
ch
alles, von arbeit matt, Und was zuvor geweint.
zeit bei dem tage Erschaffen 2. Nur du bedarfst, Herr, frei von sorg' und last, Von feine ruh', Du schläfft, du schlummerst nicht, Nie dringt das finst're auf dich zu, Denn du bist selbst das licht.
arbeit und von plage. Man bringt sie in der stille zu, Da vieh und menschen ihre ruh' Zur leibes nothdurft haben.
3. Mein Gott, gedenke väterlich An mich in dieser nacht, Und decke du mich gnädiglich Mit flügeln deiner macht.
4. Wend' ab des satans lift und wuth Durch deiner engel schaar: So bin ich unter deiner hut, Und bringt mir nichts gefahr.
5. Ich fühle zwar der fünden schuld, Die mich bei dir verklagt; Doch ist mein herz durch Jesu huld Getrost und unverzagt.
6. Er soll und will mein bürge sein, Drum fürcht' ich tein gericht. Sein blut macht mich von sünden rein, Dies giebt mir zuversicht.
7. So schließ' ich nun die augen zu Und schlafe fröhlich ein. Gott schüßzet selber meine ruh', Nun kann ich sicher sein.
8. Weicht, nichtige gedanken, hin, Ich denke jetzt an Gott, Ihm widme ich nur herz und sinn Und ehre sein gebot.
Mel. Nun freut euch lieben christen gemein.
2. Herr, deine weisheit, güt' und macht Ist nimmer zu ergründen; Du hast es alles wohlbedacht, Wie wir es stets empfinden. Laß mich's erkennen mehr und mehr, und deinen ruhm und deine ehr' Bei tag und nacht ausbreiten.
3. Jest preis' ich dich insonderheit, Daß du aus lauter gnaden Mich und die meinen hast auch heut' Bewahrt vor allem schaden. Du bist, der es verhütet hat, Daß ich in fünd' und missethat Nicht gröblich hingerathen.
4. Dabei ich doch nicht leugnen kann, Viel gut's ist unterlassen; Hingegen hab' ich oft gethan, Was du befiehlst zu hafsen; Ich habe nicht so immerfort, Wie mir gebeut dein heilig wort, Untadelig gewandelt.
5. Das nun, Herr, was versehen ist, Und was ich je begangen, Das hat versöhnet Jesus


