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Neu vermehrtes Gesang-Buch für die Rostockschen Gemeinden
Entstehung
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Tischlieder.

Mel. Wach' auf, mein herz, und singe.

2. Und hätten wir's genom­men In einem übermaß, Und möchte daher kommen Gott

20. un laßt uns Gott,

dem Herren, Dank- dein gerechter haß, So woll'st sagen und ihn ehren Für alle du es aus gnaden Uns, Herr, seine gaben, Die wir empfan­gen haben.

nicht lassen schaden Durch Chri­stum, deinen sohn.

2. Den leib, die feel', das leben Hat er allein gegeben; Dieselben zu bewahren, Wird er den fleiß nicht sparen.

3. Nahrung giebt er dem leibe, Schafft, daß die seel' doch bleibe, Wiewohl tödtlichewunden Sind kommen von den sünden.

4. Ein arzt ist uns gegeben, Und der ist selbst das leben. Christus, für uns gestorben, Hat uns das heil erworben.

5. Sein wort, auch tauf' und nachtmahl Dient wider allen unfall. Sein geist lehrt voll vertrauen Auf ihn, den fels, zu bauen.

3. Auch woll'st du all'zeit nähren Uns, Herr, an seel' und geist, Zu Christo uns bekehren, Daß wir mit ihm gespeist, Den seelenhungermeiden, Starfseinin allen leiden Und leben ewiglich.

4. O vater aller frommen, Geheiligt werd' dein nam'; Laß dein reich zu uns kommen; Dein wille mach' uns zahm; Gieb brod, vergieb die fünde; Kein arg's das herz entzünde, Lös' uns aus aller noth.( 143 u. 116)

Mel. Nun freut euch lieben christen gemein.

22. Nun ist die mahlzeit

6. Durch ihn ist uns ver­schon vollbracht; geben Die fünd', geschenkt das Hilf, daß wir nie vergessen, leben, Im himmel soll'n wir ha- Gott, wie du alles wohl gemacht ben, Gott, wie große gaben. Und jedem zugemessen, Was ihm 7. Wir bitten deine güte, von dir beschieden war. Du rei­Daß sie uns stets behüte, Die chest uns voll güte dar, Was großen mit den kleinen; Du unsern leib ernähret. fannst's nicht böse meinen.

21. He

err Gott, nun sei gepreiset, Dir sei lob, ehr' und dank. Du hast uns gut's beweiset, Gegeben speis' und trank, Dein mildes herz zu merken, Den glauben selbst zu stärken, Daß du sei'st unser Gott.

2. Wie groß ist deine freund­8. Erhalt' uns in der wahrlichkeit, Wie herrlich deine güte, heit, Gieb ewigliche freiheit Zu Die uns versorgt zu jederzeit preisen deinen namen Durch Am leibe und gemüthe. Du Jesum Christum. Amen.( 67) lebensfreund, du menſchenluſt,

Hast für uns alle rath gewußt Und uns sehr wohl gelabet.

3. Des himmels fenster öff­nest du Und schenkest milden re­gen. Du schleuß'st die erde auf und zu Und giebst uns deinen segen. Die kost ist da auf dein geheiß: Wen sollte dies zu deinem preis, O vater, nicht bewegen?