Advent.
Hoffnungslosen Gram zu haus; wer hielte ohne Freund im Himmel, wer hielte da auf Erden aus?
3. Hat Christus sich mir kund gegeben, und bin ich seiner erst gewiß, wie schnell verzehrt ein lichtes Leben die bodenlose Finsternis! Durch ihn erhalt ich tausend Gaben, durch ihn bin ich ja Gottes Kind, gewiß, ihn unter uns zu haben, wo zwei auch nur versammelt sind.
4. O geht hinaus auf allen Wegen und holt die Irrenden herein; streckt jedem eure Hand entgegen und ladet froh sie zu uns ein! Der Himmel ist bei uns auf Erden, im Glauben schauen wir ihn an.
Mel. Wachet auf, ruft uns 2c. ( Herr, wir singen deiner Ehre.) err, wir singen
Glaubens mit uns werden, 29 Her deiner Ehre,
erbarm dich unser und erhöre, nimm gnädig unser Loblied an! Herr, wir danken voll Entzücken; wo ist ein Gott, der so beglücken, so lieben und so segnen kann? Der Gott, den wir erhöhn, er, dessen Heil wir sehn, ist die Liebe; schon vor der Zeit, in Ewigkeit war Gott die Liebe, wird sie sein.
auch denen ist er aufgethan.
5. Das Herz, des Lebens reichste Quelle, ein böscs Wesen wohnte drin; und wards in unserm Geiste helle, so war nur Unruh der Gewinn. Ein eisern Band hielt an der Erde die bebenden Gefangnen fest; Furcht vor des Todes Richter schwerte verschlang der Hoffnung Überrest.
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erst den Himmel offen als unser wahres Vaterland; wir konnten glauben nun und hoffen und fühlten uns mit Gott verwandt.
Da kam ein Heiland, ein Befreier, ein Menschenjohn voll Lieb und Macht und hat ein allbelebend Feuer in unserm Innern angefacht. Nun sahn wir
7. Noch steht in wundersamem Glanze der heilige Geliebte hier; gerührt von seinem Dornenkranze und seiner Treue, weinen wir. Ein jeder Mensch ist uns willkommen, der seine Hand mit uns ergreift und, in sein Herz mit aufgenommen, zur Frucht des Paradieses reift.
Novalis( Fr. v. Hardenberg), t 1801.
2. Um zu dir uns zu erheben, hauchst du in unfre Brust das Leben und schenkest uns der Erde Glück; um zit dir uns zu erheben, entziehst du unsrer Brust das Leben und schenfest uns des Him mels


