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Evangelisches Gesang-Buch / hrsg. nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Kleve, Berg, und von der Grafschaft Mark, mit Genehmigung Eines hohen Ministerii der geistlichen Angelegenheiten
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Lebensläufe der Dichter.

Kortholt, Chr., geb. am 5. Januar 1633 zu Bergen auf der Insel Femarn. Starb als Professor, Dekan und Rektor der Universität Kiel am 31. März 1664. Nr. 81.

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Krummacher, Fr. Ad., geb. den 13. Juli 1767 in Tecklenburg, wo sein Vater Hoffiskal, Bürgermeister und Advokat war. Versah mehrere Schul- und geistliche Amter. Seit 1824 Pfarrer zu Bremen. Von ihm: Nr. 48,

495 u. 199.

Lackmann, P., Schulinspektor und Oberpfarrer in Oldenburg im Holsteinischen. Starb 1713. Nr. 303.

Lampe, Fr. Ad., geb. in Detmold im Jahre 1683. Prediger in Duisburg und Bremen; nachher Professor der Theologie und Pfarrer in Utrecht.+ den 8. Dez. 1729 in Bremen. Nr. 78, 223, 310, 566, 540, 384 u. 117. Langbecker, E. C. G., geb. in Berlin den 31. August 1792. Schrieb über das deutsch- evangelische Kirchenlied"( Berlin, 1850). Nr. 67. Lange, Ernst, geb. in Danzig 1650. Bürgermeister daselbst, wo er auch 1727 starb. Nr. 543.

Lange, Joachim, geb. den 26. Ott. 1670 zu Gardelegen in der Altmark. Erst Pfarrer in Berlin, dann wurde er Professor der Theologie zu Halle und Direktor des Seminariums daselbst. Starb den 7. Mai 1744. Von ihm: Nr. 638 u. 400.

Lange, Johann Christian, geb. in Leipzig den 25. Dez. 1669. Erst Pro­feffor in Gießen, dann Superintendent und Hofprediger in Nassau- Idstein. Starb den 16. Dez. 1756. Nr. 459.

Laurentius, Laurentii, geb. in Husum in Schleswig. Kantor und Musik­Direktor an der Domkirche zu Bremen. Starb den 29. Mai 1722. Ver: fasser von 126 Liedern, darunter: Nr. 55, 491, 339, 178 u. 119.

Lavater, wurde geboren in Zürich 1741 und starb daselbst als Pfarrer den 2. Jan. 1801 an den Folgen eines Schusses, welchen er von einem franz. Soldaten ben 16. Sept. 1799 erhalten hatte. Nr. 293, 122, 670, 153, 478, 422, 598, 235, 467, 319 u. 183.

Lehr, Leop. Fr. Friedr., geb. zu Kronenburg bei Frankfurt a. M. den 3. Sept. 1709. 1740 Diakonus in Köthen. Starb in Magdeburg bei seinem Schwie gervater den 26. Jan. 1744. Nr. 348.

Lehr, S. von, Verf. von Nr. 207.

Liebich, Ehrenfried, geb. in Probsthayn, im Fürstentum Liegniß, den 13. Juni 1713. Pfarrer in Lomnitz und Erdmannsdorf. Nr. 536, 603, 134, 280, 242 u. 166.

Liscov, S., geb. den 25. Okt. 1640 zu Niemitzsch in der Niederlausitz. Starb als Diakonus in Wurzen den 5. Dez. 1689. Nr. 440.

Loder, F. W., geb. zu Regensburg am 14. Febr. 1757. Wurde 1778 Hohenlohe­Neuensteinischer Archivarius zu Ohrdruff, wo er als Gothaischer Hof- und Konsistorialrat am 30. Mai 1823 starb. Nr. 284 u. 659.

Louise Henriette, Kurfürstin von Brandenburg, geborne Prinzessin ven Dranien, geb. im Haag den 17. Nov. 1617. Am 27. ov. 1646 mit Friedrich Wilhelm, dem großen Kurfürsten, vermählt. Starb den 8. Juni 1667. Nr. 258.

Ludmil Elisabeth, Gräfin zu Schwarzburg- Rudolstadt, geb. den 7. April 1640. + 12. März 1672. Verfaßte 215 Lieder, darunter Nr. 140 u. 466. Lüder, Nr. 365.

Luther, Martin, Dr., geb. in Eisleben den 10. Nov. 1483. Starb in seiner Vaterstadt den 18. Febr. 1546, Nachts 2 Uhr. Von ihm: Nr. 111, 156, 256, 241, 147, 616, 2, 39, 425, 136, 49, 614, 262, 191, 221, 110, 192, 51 u. 406.

Marberger, V. W., geb. in Hamburg den 14. Mai 1681, geft. als Oberhof­prediger in Dresden, den 29. März 1746. Nr. 182.

Maria, Königin von Ungarn, geb. 1505. Nr. 507. Marot, geb. 1495. Er starb zu Turin, 1544. Nr. 202.

Meister, Ch. G. L., geb. den 2. Aug. 1738 zu Halle. Erst Pfr. zu Waldau und Altenburg, dann Prediger in Duisburg, endlich auch in Bremen, wo er zuletzt als Rektor wirkte. Starb den 26. Jan. 1811. Dichtete 104 Lieder, darunter Nr. 69, 90 u. 662.

Mengede, Gust. von, ein livländischer Baron und schwedischer Generalmajor, auch Landrat. Starb den 16. Dec. 1688. Nr. 124.

Menter, Jo h., geb. den 27. Juli 1658 zu Jahma in der Oberlausit, lebte als Pfr. zu Kemnitz bet Bernstadt, wo er am 24. Febr. 1734 starb. Nr. 95, 80 u. 428.