Lebensläufe der Dichter.
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perberger, Valerius, geb. 1562 zu Fraustadt in Polen. Studierte in Leip:
Baterstadt. Nr. 576.
zig, ward dann Lehrer, nachher Prediger in seiner Er starb 1627.
Gest, in Breslau als Nr. 594.
Hermes, J. Tim., geb. 1738 zu Petnic in Pommern. Oberpfarrer und Superintendent den 24. Juli 1821. Herrenschmidt, K. D.,( bei Knapp heißt derselbe Herrnschmidt J. D.), geb. War Frankes in Bopfingen den 11. April 1675, wo sein Vater Piarrer.
Freund und Adjunkt in Halle, nachher Prediger in seiner Vaterstadt, dann Superintendent und Konsistorialrat von Nassau- Jostein. 1715 Pfarrer in Glauda, wo er 1723 starb. Nr. 482.
Herrmann, Nic., Kantor und Schulmann im Joachimsthal an der voigtländischen Grenze. Starb den 3. Mai 1561. Nr. 577.
Herzog, 3. Fr., geb. in Dresden den 5. Juni 1647. Er wurde Doktor der Rechte in Jena und starb am 21. März 1699. Nr. 652.
Hiller, F., württembergischer Kanzlei- Advokat. Geb. 1662. Geft. 1726. Nr. 626. Hiller, Ph. Fr., geb. den 6. Jan. 1699 zu Mühlhausen a. d. Enz in Württem
berg, Pfarrer zu Steinheim a. d. Brenz bei Heidenheim; starb daselbst den 24. April 1769. Von ihm Nr. 342, 281, 380 u. 335. Rat und Hofmeister der Herren Hippen, 3. H. von, ein Schlesier, geb. 1656. von Limburg. Nr. 643.
Hoffmann, Gottfr., geb. zu Lemberg in Schlesien den 5. Dez. 1658. Rektor in Bittau. Starb, nachdem er mit seinen Schülern das heil. Abendmahl genommen, plötzlich, am 1. Okt. 1712. Nr. 167 u. 244.
Homburg, E. C., geb. in Mühla bei Eisenach im Jahre 1605. Rechtskonsulent in Naumburg. Er starb 1681. Nr. 24, 103 u. 137.
Hubert, R., ein alter lutherischer Prediger und Diakonus zu Straßburg, wohin er 1542 tam. Nr. 9.
Hülsemann, Wilhelm, Superintendent und Pfarrer in Elsey bei westfälisch Limburg. Mitglied der Gesangbuchskommission für Jülich, Cleve, Berg und Mart. Starb ebendaselbst vor wenigen Jahren.
Job, Johannes, geb. ten 2. Febr. 1664 zu Frankfurt a. Main, wurde 1711 Starb den Ratsherr, 1712 Syndikus, 1732 Baumeister in Leipzig. 5. Febr. 1736. Nr 74.
Jorissen, M., Pfarrer zu Soest. Gab in diesem Jahrhundert eine treffliche bersetzung der Pfalinen in Liedern heraus. Nr. 14.
Jungheim, 3. 3. L., Konsistorialrat und General- Superintendent in Ansbach. Geb. daselbst 1729, geit. 1790. Er gab mit 3. P. U das ansbachische Ge sangbuch heraus. Nr. 630.
Kiel, Tobias, geb. in Ballstädt bei Gotha. Ums Jahr 1618 Pfarrer zu Eschenberge. Nr. 680.
Kleiner, G., geb. zu Rudelsdorf in Schlesien, studierte in Leipzig Theologie. Buletzt Pfarrer in Freiburg. Nr. 345.
Klopstock, Fr. G., geb. 1724 in Quedlinburg. Auf der Landesschule zu Schulpforta gebildet. Studierte in Jena Theologie und wandte sich in Leipzig dem Leipziger Dichterbunde zu. Von hier aus machte er in der Zeitschrift Bremer
Beiträge die drei ersten Gesänge seines berühmten Gedichtes Die Messiade" bekannt. In Zürich machte er die Bekanntschaft des Dichters Bodmer und lebte tann abwechselnd in Hamburg und in Kopenhagen. Starb in Ham: burg 1803. Von ihm: Nr. 255, 265, 259( dieses Lied war des Dichters eigner Grabgesang; es ist componiert von Graun), 572, 260, 681, 219, 574, 562, 613, 176, 552, 230, 650, 114, 640 u. 16.
Knapp, Albert, geb. in Tübingen den 25. Juli 1798. Stadtpfarrer zu St. Leonhardt in Stuttgart. Nr. 449. Starb am 18. Juni 1864. Knoll, Chr., geb. 1563 zu Bunzlau in Schlesien, g. st. 1621 als Diakonus in Sprottau. Nr. 580 bichtete er zur Pestzeit.
Knorr von Rosenroth, geb. 1636 in Altrauden, einem Dorfe im Fürstens tum Liegnitz. Studierte zu Stettin, Leipzig und Wittenberg Chemie und orientalische Sprachen, bereiste Holland, Frankreich und England, wurde 1668 Geheimrat und Kanziei- Direkter bei dem Pfalzgrafen Christian August zu Sulzbach. Nr. 634.
Knuth, geb. in Liegniß den 3. Okt. 1700. Pfarrer und Superintendent in Baruth in der Oberlausitz. Starb 1779. Nr. 593.
König, Sam., ums Jahr 1700 Professor am Gymnasium zu Bern. Nr. 159. Köpten, F. von, geb. den 9. Dez. 1737 zu Magdeburg, wo er den 4. Dkt. 1811 starb. Preuß. Hofrat und Stifts- Kurator. Nr. 289. Kohlros, J., Kirchenlehrer in Basel zur Zeit der Reformation. Nr. 500.
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