Druckschrift 
Evangelisches Gesang-Buch / hrsg. nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Kleve, Berg, und von der Grafschaft Mark, mit Genehmigung Eines hohen Ministerii der geistlichen Angelegenheiten
Einzelbild herunterladen

Lebensläufe der Dichter.

369

Debler, Wolfg., geb. den 11. Febr. 1660 in Nürnberg. 1705 ward er Kon­rektor bei der Schule zum heil. Geist, litt aber vielfach an Krankheit und starb 1722. Von ihm sind 56 Lieder bekannt, darunter Nr. 370 u. 470. Dieterich, J. S., Propst und Ober- Konsistorialrat in Berlin, wo er am 15. Dec. 1721 geboren wurde und am 14. Jan. 1797 starb. Er schuf auch ältere Lieder in die moderne Sprache um. Von ihm: Nr. 297, 600, 662, 121, 299, 98, 503, 84, 592, 410 u. 275.

Dillherr, J. M., geb. den 14. Ott. 1604 zu Themar im Hennebergischen, wurde 1631 Professor de: Beredsamkeit, dann der Geschichte, der Dichtkunst und der Gottesgelahrtheit in Jena, 1646 Oberprediger bei der St. Sebaldi- Kirche, Direktor des Gymnasiums und Inspektor der Stadtbibliothek und der Alumnen. Starb den 8. April 1669. Nr. 294.

Dirschau, B., von 1591-1639. Nr. 233.

Döring, K. A., geb, den 22. Aug. 1783 zu Markhalfensleben im Magde­burgischen. 1810 Archi- Diaconus in Eisleben, 1816 Prediger in Elberfeld. Starb den 17. Jan. 1844. Er dichtete: Nr. 332, 127, 200, 36, 163, 271, 168 u. 141.

Drese, Adam, geb. ums Jahr 1630. Starb als Kapellmeister in Arnstadt 1718. Nr. 464. Dies Lied hat er zu leich selbst in Musik gesetzt. Dürr, Ehrenfried, geb. in Mühlau im Voigtlande den 29. Sept. 1650. General Superintendent und Präses des Konsistorii zu Eisleben. Starb 1715. Nr. 35.

Eberus, Paul, Dr. theol., geb. den 8. Nov. 1511 zu Kißingen in Franken. Studierte in Nürnberg unb Wittenberg, 1544 Professor der Philosophie da: selbst, 1556 Professor der hebr. Sprache, 1558 General Superintendent und­Prof. der Theologie Endlich Pastor und Superintendent in Wittenberg. Starb 1569. Nr. 578 u. 606.

Emilie Julie, Gräfin zu Schwarzburg- Rudolstadt. Geb. den 19. Aug. 1673 zu Rudolstadt, starb den 2. Dez. 1706. Dichtete 587 Lieder, unter denen wahrscheinlich Nr. 250.

Eschenburg, 3. 3., geb. den 1. Dez. 1743 in Hamburg. Professor am Karo­linum in Braunschweig, Starb als geheimer Justizrat und Kanonikus des Cyriacusstifts in Braunschweig den 29. Febr. 1820. Dichtete Nr. 177.

Finr, E., gen. Francisci, geb. zu Lübeck aus einem abligen Geschlecht den 19. Nov. 1627. Er lebte in Nürnberg den Wissenschaften, gab in Ver­bindung mit Deßler( Wolfg.) viele Schriften heraus, wurde von Heinrich Friedrich, Grafen von Hohenlohe und Gleichen, im Jahre 1688 zum Rate ernannt und starb 1694. Berfaßte: Nr. 44 u. 586.

Flemming, Paul, geb. den 5. Dkt. 1609 zu Hartenstein im Erzgebirge. Er starb am 7. April 1640 zu Hamburg. Sein Lieb( Nr. 485) dichtete er vor seiner Reise nach Persien.

Flittner, J., geb. den 1. Nov. 1618 zu Suhl im Hennebergischen. Prediger in Wolgast. Von da vertrieben, starb er in Stralsund den 7. Jan. 1678. Nr. 350. Förster, F., geb. den 24. Septbr. 1792 zu Münchengosferstädt bei Altenburg. Nr. 307.

Frand, Johann, geb. den 1. Jan. 1618 zu Guben in der Niederlausit, studierte zu Cottbus, Stettin, Thorn und Königsberg die Rechte und trieb daneben die Poesie. Starb als Bürgermeister in Guben den 18. Juni 1677. Von ihm: Nr. 453, 109, 229, 620, 582, 622 t. 309.

Frank, Michael, geb. ben 16. März 1609 in Schleusingen. Lehrer an der Stadtschule in Koburg und gekrönter Dichter. Starb 1667. Nr. 674. Franke, Joh. G, Verfasser des Liebes Nr. 101.

Freylinghausen, J. A., Herausgeber eines Gesangbuches mit Noten. Freund, Schwiegersohn und Nachfolger Aug. Herm. Frantes. Nr. 313 u. 641. Freystein, J. B., Hof- und Justizrat in Dresden, und ums Jahr 1720 ge storben. Nr. 344.

Frickert, J.£., geb. ben 14. Juni 1729 zu Stuttgart, tam 1749 in das theo­logische Stift zu Tübingen, machte Reisen nach Mähren, Ungarn, Holland und England. 1764 Pfr. zu Dettingen unter Urach, wo er am 13. Sept. 1766 starb. Nr. 172.

Fritsch, Ahasverus, geb. den 16. Dez. 1629 zu Mücheln bei Freiburg in Thüringen. Studierte in Halle und Jena und starb in Jena als Kanzler ber Universität den 24. Aug. 1701. Nr. 456.

Fugger, F. Starb den 24. Juli 1617. Nr. 40.

unk, G. B., geb. den 29. Nov. 1734 zu Hartenstein in der Grafschaft Schön­burg. 1769 wurde er Lehrer an der Domschule in Magdeburg, deren Rektor

24