Adventslieder.
10. So lang' ich seinen Willen gern mit reinem Herzen thue, So fühl ich eine Kraft des Herrn Und schmecke Fried'n und Ruhe.
11. Und wenn mich meine Sünde fränkt, Und ich zum Kreuze trete, So weiß ich, daß er mein gedenkt Und thut, warum ich bete.
12. Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, Der mich einst aus der Erde Erweckt und zu dem Reich erhebt, Da ich ihn schauen werde.
13. Kann uns're Lieb' im Glauben hier Für ihn jemals erfalten? Dies ist die Lieb', o Gott, zu dir: Dein Wort von Herzen halten.
14. Erfüll' mein Herz mit Dantbarkeit, So oft ich dich nur nenne, Und hilf, daß ich dich allezeit Treu vor der Welt bekenne.
15. Soll ich dereinst noch wirdig sein, Für dich hier Schmach zu leiden, So laß mich keine Schmach noch Pein Von deiner Liebe scheiden.
16. Und soll ich, Gott, nicht für und für Des Glaubens Freud' empfinden: So wirk' er doch sein Werk in mir Und rein'ge mich von Sünden.
17. Hat Gott uns seinen Sohn geschenkt:( Laß mich noch sterbend denken), Wie sollt' uns der, der ihn geschenkt, Mit ihm nicht alles schenken?
Chr. Fürchteg. Gellert, 1715,+ 1769.
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Welt zu gut', Du kleidest dich in Fleisch und Blut, Willst unser Bruder werden. Ja, du Jesu, Kommst uns Armen voll Erbarmen mild entgegen, Wandelst unsern Fluch in Segen.
3. Du bringst uns Trost, Zufriedenheit, Heil, Leben, ew'ge Seligkeit, Sei hoch dafür gepriesen! O Herr, zu arm und schwach sind wir, Die Treue zu vergelten dir, Die du an uns erwiesen. Da wir Ganz hier Im Verderben milßten sterben, bringst du Leben; O was fannst du Größ'res geben?
4. Wir bringen dir ein dankbar Herz, Und wollen fromm in Freud' und Schmerz Nach deinem Vorbild wandeln. Verwirf dies unser Opfer nicht, und gib uns deines Geistes Licht, Wie dir's gefällt, zu handeln. Zeig' dich Freundlich, Hilf uns Schwachen, daß wir wachen, beten, ringen, Und zu deinem Reiche dringen. Nicht ermittelt.
Eigene Melodie,
Jacht hoch die Thür,
34.
kommt der Herr der Herrlichkeit, Ein König aller Königreich, Ein Heiland aller Welt zugleich, Der Heil und Leben mit sich bringt. Deshalben jauchzt und fröhlich fingt: Gelobet sei mein Gott, Mein Schöpfer, reich von Gnad'.
2. Er ist gerecht, ein Helfer Mel. Wie schön leucht't uns der. wert, Sanftmütigkeit ist sein 33. D er Heiland kommt, lob-| Gefährt', Sein' Königskron' ist finget ihm, Dem Herrn, Heiligkeit, Sein Scepter ist Barmdem alle Seraphim Das Heilig, herzigkeit, All' unsre Not zu End' Heilig fingen. Er kommt, der er bringt. Deshalben jauchzt, mit eingebor'ne Sohn, Verläßt des Freuden singt: Gelobet sei mein Himmels hohen Thron, Um Heil Gott, Mein Heiland groß von That. der Welt zu bringen. Preis dir, Daß wir von den Sünden Rettung finden, Gnad' empfangen, Und zum Himmelreich gelangen.
2. Willkommen, Friedensfürst und Held, Erlöser, Mittler, Heil der Welt, Willkommen hier auf Erden! Du kommst der sünd'gen
3. Owohl dem Land, o wohl der Stadt, Die diesen König bei sich hat! Wohl allen Herzen insgemein, Da dieser König ziehet ein. Er ist die rechte Freudensonn', Bringt mit sich lauter Freud' und Wonn'. Gelobet sei mein Gott, Mein Tröster früh und spat.
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