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Mel. Es ist das Heil uns kommen her.
9. Wie selig ist das Volk des Herrn, Weil er sie selber lehret! Wie sagt er uns so herzlich gern, Was man mit Freuden höret! Gesetz und Evangelium Erzählet seines Namens Ruhm Und leuchtet unsern Wegen.
2. Wie manches Volk, wie manches Land Liegt noch in Finsternissen, Die das, was Gott an uns gewandt, Nicht hören und nicht wissen! So danke doch, wer danken kann, Und bete den mit Jauchzen an, Der uns sein Licht gegeben.
3. Erwache, Volk, und schlafe nicht! Die Wohlthat ist zu teuer. Verächter frißt das Zorngericht Und straft mit ewgem Feuer. Wer seine Seele retten will, Der sei begierig, sanft und still Und lerne, gleich den Kindern.
4. Wer Ohren hat, der höre zu! Die Augen lehret lesen Und laßt dem Herzen keine Ruh, Bis alles blinde Wesen Wie Schatten vor dem Licht entflieht, Ja, bis der Glaube Jesum sieht Und seine Gnade schmecket.
Mel. Wie schön leucht uns der Morgenstern.
10. Halleluja! Wie lieblich stehn Hoch über uns die Himmelshöhn, Seit du im Himmel sitzest; Seit du vom ewgen Zion dort Aussendest dein lebendig Wort Und deine Herde schützest! Fröhlich, Selig Schaut der Glaube von dem Staube auf zum Sohne: Meine Heimat ist am Throne!
2. Verhüllt den Erdkreis düstre Nacht: Ich weiß, daß dort ein Auge wacht, Das einst um uns geweinet, Das einst für uns im Tode brach! Es ist dein Aug, es bleibet wach, Bis neu die Sonne scheinet. Ower Nunmehr Nimmer klagte, nimmer zagte, seit du wachest Und aus Nächten Tage machest!
3. Wohin wir ziehn durch Land und Meer, Ein Himmel neigt sich drüber her, Dein Himmel voller Gnaden. Da steigt erhörlich das Gebet, Da wallt man sicher früh und spät Vor Feindeslist und Schaden. Keiner Deiner Auserwählten, Geistbeseelten bleibt verlassen, Treu will ihn dein Arm umfassen.
Mel. O du Liebe meiner Liebe.
11. Herz und Herz vereint zusammen Sucht in Gottes Herzen Ruh. Lasset eure Liebesflammen Lodern auf den Heiland zu! Er


