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salain
XV.
Christum wir sollen loben schon.
Shuan
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hristum wir sollen loben schon,
Der reinen Magd Marien Sohn, So weit die liebe Sonne leucht't Und an aller Welt Ende reicht.
Die göttlich' Gnad' vom Himmel groß Sich in die keusche Mutter goß, Ein Mägdlein trug ein heimlich Pfand Das der Natur war unbekannt.
A Solis Ortus Cardine.
Der selig' Schöpfer aller Ding'
Zog an ein's Knechtes Leib gering, Daß Er das Fleisch durchs Fleisch erwürb' Und Sein Geschöpf nicht gar verdürb'.
Das züchtig' Haus des Herzens zart Gar bald ein Tempel Gottes ward; Die kein Mann rührte, noch erkannt, Von Gottes Wort man schwanger fand.
Gr lag im Heu mit Armut groß,
Die Krippen hart ihn nicht verdroß; Es war eine kleine Milch sein' Speis' Der nie ein Vöglein hungern ließ.
Des Himmels Chör' sich freuen drob,
Und die Engel singen Gott Lob; Den armen Hirten wird vermeld't Der Hirt und Schöpfer aller Welt.
Die edle Mutter hat gebor'n
Lob, Ehr' und Dank sei Dir gesagt,
Den Gabriel verhieß zuvorn,
Christ, gebor'n von der reinen Magd, Den Sanct Johann's mit Springen zeigt, Mit Vater und dem heiligen Geist, Da er noch lag im Mutterleib. Von nun an bis in Ewigkeit.
1524.


