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Dr. Martin Luthers Geistliche Lieder : (nach den Original-Texten) / mit Bildern geschmückt von Gustav König
Entstehung
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III.

Ach Hott vom Himmel sich dareių.

Psalm 12.

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FIN

ch Gott! vom Himmel sieh darein, Und laß Dich des erbarmen! Wie wenig sind der Heil'gen Dein! Verlassen sind wir Armen.

Gott woll' ausrotten alle Lahr( Lehr),

Die falschen Schein uns lehren; Darzu ihr' Zung' stolz offenbar Spricht: troß! wer will's uns wehren? Wir haben Recht und macht allein, Was wir setzen, das gilt gemein, Wer ist, der uns soll meistern?

arum spricht Gott: Ich muß auf sein,

Die Armen sind verstöret: Ihr Seufzen dringt zu Mir herein, Ich hab' ihr Klag erhöret; Mein heilsam Wort soll auf den Plan Getrost und frisch sie greifen an Und sein die Kraft der Armen.

Dein Wort man läßt nicht haben wahr; Der Glaub' ist auch erloschen gar Bei allen Menschenkindern.

Sie lehren eitel falsche List, Was eigen Witz erfindet; Ihr Herz nicht eines Sinnes ist In Gottes Wort begründet; Der wählet dies, der andre das, Sie trennen uns ohn' alle Maß Und gleißen schön von außen.

Das Silber, durchs Feuer sieben Mal Bewährt, wird lauter funden: An Gottes Wort man warten soll Desgleichen alle Stunden.

Es will durchs Kreuz bewähret sein, Da wird sein Kraft erkannt und Schein, Und leucht stark in die Lande.

Das wollst Du, Gott, bewahren rein Vor diesem argen Geschlechte, Und laß uns Dir befohlen sein, Daß sich's in uns nicht flechte.

Der gottlos Hauf' sich umher find't Wo diese lose Leute sind

In Deinem Volk erhaben.

1523 oder 1524.

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