446 Ältere unverändert geblieb. u. neu hinzugekommene Lieder.
und Blute ziehn; gieb deinen Geist, der mich regier' und nur nach deinem Willen führ'.
8. Und also leb' und sterb' ich dir, du starter Zebaoth! Im Tod und Leben hilfst du mir aus aller Angst und Not.
5. Soll ich mein Brot mit Kummer essen, so laß es doch gesegnet sein; und was du sonsten zugemessen, das richte mir zum Besten ein. Ich bitte
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Mel. Nun danket alle Gott 2c.
nicht um Überfluß, nur was ich 1044. Preis, Ehr' und Lob ſei
nötig haben muß.
dir, in dessen Schirm und Schatten wir bis zur Stund' allhier viel Heil zu schmecken hatten, der auch zu jeder Frist allmächtig nah und fern ein Herr und Helfer ist des Fürsten, unsers Herrn!
6. So thue nun, mein Gott, das Deine und laß mich auch das Meine thun. Behüte beides, Groß' und Kleine, daß sie auf deiner Huld be ruhn, auf daß ein jeder diesen Tag mit dir vergnügt beschließen mag.
Eigene Melodie.
1043. Nun sich der Tag geendet hat, die Sonne nicht mehr scheint, schläft alles, was sich abgematt' und was zuvor geweint.
2. Nur du, mein Gott, hast keine Ruh', du schläfst noch schlummerst nicht; du schließest nie dein Auge zu; vor dir ist lauter Licht.
3. Gedenke, Herr, doch auch an mich in dieser finstern Nacht und schenke du mir gnädiglich den Schirm von deiner Wacht.
4. Zwar fühl' ich wohl der Sünden Schuld, die mich bei dir tlagt an; doch deines lieben Sohnes Huld hat g'nug für mich gethan.
5. Den setz' ich dir zum Bürgen ein, muß ich vor dein Gericht; ich kann ja nicht verloren sein in sol cher Zuversicht.
6. Drauf thu' ich meine Augen zu und schlafe fröhlich ein. Mein Gott wacht jetzt in meiner Ruh'; wer wollte traurig sein?
7. Soll diese Nacht die letzte sein in diesem Jammerthal, so führe mich zum Himmel ein zur außerwählten Zahl.um scholenie
2. Du hast ihm lebenslang den Odem treu bewahret und auf manch strengem Gang dich huldvoll offen
baret; du haft in seiner Hand das Scepter stark gemacht und unser Vaterland mit reichem Gut bedacht.
3. Du wollest deinen Geist auf seine Stirne legen, der flar ihn unterweist, des hohen Amts zu pflegen. Du wollst Gerechtigkeit und milder Gnade Lust ihm stellen an die Seit', ihm pflanzen in die Brust.
4. Du wollest allezeit in deinem Gleis ihn lenken und Zucht und Frömmigkeit in ihm dem Lande schenken; auf daß er Vorbild sei von jeder Tugendart und Hülf' und Schuß verleih', wo man den Glauben wahrt.
5. Du wollest seine Treu' vergelten durch die Treue, womit ihn täglich neu ein gutes Volk erfreue; daß dein Gebot im Bund von ihm und uns gescheh', und seines Thrones Grund in unserm Herzen steh'.
6. O segne, was wir flehn, an seinem Jahresfeste und gieb zum Wohlergehn ihm deiner Gaben beste! Gieb, daß er's nie vergißt, noch wir, wie du so gern ein Herr und Helfer bist des Fürsten, unsers Herrn!


