und neu hinzugekommene Lieder.
4. So lang' ich in der Hütte wohn', so lehre mich, o Gottes Sohn! Gieb, daß ich zähle meine Tag' und munter wach', daß vor dem Tod ich sterben mag.
5. Was hilft die Welt in letzter Not? Lust, Ehr' und Reichtum in
dem Tod? O Mensch, du läufst dem 1037.
Schatten zu! Das merke du, du kommst sonst nicht zu wahrer Ruh'. 6. Weg Eitelkeit, der Thoren Lust! Mir ist das höchste Gut bewußt; das such' ich nur, das bleibet mir. O mein Begier, Herr Jesu, zeuch' mein Herz nach dir! 7. Wie wird mir sein, wenn ich
dich seh' und dort vor deinem Throne steh'! Du unterdessen lehre mich, daß stetig ich mit flugem Herzen suche dich.
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6. Komm, o Christe, komm, uns auszuspannen; lös uns auf und führ' uns bald von dannen! Bei dir, o Sonne, ist der frommen Seelen Freud' und Wonne.
doch, ihr Frommen, die ihr durch den Tod zu Gott gekommen! Ihr feid entgangen aller Not, die uns noch hält gefangen.
2. Muß man hier doch wie im Kerker leben, da nur Sorge, Furcht und Schrecken schweben; was wir hier kennen, ist nur Müh' und Herzeleid zu nennen. im
Ewigkeit, du Donner
wort, o Schwert, das durch die Seele bohrt, o Anfang sonder Ende! O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit! Ich weiß vor großer Traurigkeit nicht, wo ich mich hinwende; mein ganz erschrocknes Herz erbebt, daß mir die 3ung' am Gaumen klebt.
2. Kein Unglück ist in aller Welt, das endlich mit der Zeit nicht fällt und ganz wird aufgehoben; die Ewigkeit nur hat kein Ziel, fie treibet fort und fort ihr Spiel, läßt nimmer ab zu toben; ja, wie
Eigene Melodie.
1036. O wie jelig seid ihr mein Heiland selber spricht: Ihr
Wurm und Feuer stirbet nicht.
3. Ihr hingegen ruht in eurer Kammer, sicher und befreit von al lem Jammer. Kein Kreuz und Leiden ist euch hinderlich in euren Freuden.
4. Christus wischet ab euch alle Thränen; habt das schon, wonach wir uns erst sehnen; euch wird gesungen, was durch keines Ohr allhier gedrungen.
ISA
5. Ach, wer wollte denn nicht gerne sterben und den Himmel für die Welt ererben? Wer wollt' hier bleiben, sich den Jammer länger laffen treiben?
Eigene Melodie.
3.
Ewigkeit, du machst mir bang! O, ewig, ewig ist zu lang! Hier gilt fürwahr kein Scherzen. Drum, wenn ich diese lange Nacht zusamt der großen Bein betracht', erschreck' ich recht von Herzen. Nichts ist zu finden weit und breit ſo schrecklich, als die Ewigkeit.
4. Ach Gott, wie bist du so ge= recht; wie strafest du den bösen Knecht so hart im Pfuhl der Schmerzen! Auf kurze Sünden dieser Welt hast du so lange Pein bestellt. Ach, nimm dies wohl zu Herzen! Bedenk' es oft, o Menschentind: kurz ist die Zeit, der Tod geschwind.
5. Wach' auf, o Mensch, vom Sündenschlaf; ermuntre dich, verIornes Schaf, und beßre bald bein Leben! Wach' auf, es ist sehr hohe Beit; es kommt heran die Ewigkeit, dir deinen Lohn zu geben. Vielleicht
ift


