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Gott, dessen
schränket, braucht keiner Hülf', und denket und will aus eigner Kraft.
5. Wie sollen wir dich nennen, Beherrscher aller Welt? Was wissen wir? Wir kennen kaum, was ins Auge fällt. Des Weisen Scharfsinn steigt nie zur Natur der Geister; und vor dir, ihrem Meister, staunt selbst ihr Heer, und schweigt.
Mel. Ich dank' dir schon 2c. 12. Es ist doch nur ein ein'ger
Gott im Himmel und auf Erden. Nur sein allmächtiges Gebot hieß Erd' und Himmel werden.
2. Was er erschuf, das kann allein durch seine Kraft bestehen. Will er, die Welt soll nicht mehr sein, so muß die Welt vergehen.
3. Mit Allgewalt und Majestät ist er nur Weltregierer; ist über alles hoch erhöht, und unsers Lebens Führer.
4. Groß ist sein Nam', und mit
Einheit.
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6. O, nenn' ihn Vater, Seele, der väterlich dich liebt! Erfülle die Befehle, die er dir freundlich giebt, und ehr' ihn durch Vertraun! Dann wirst du über Sternen ihn näher kennen lernen, ihn immer größer schaun.
2. Noch ward von keiner Sonne Licht durch deine Welt verbreitet; die Himmel jauchzten dir noch nicht, durch deine Macht bereitet; noch war das Trockne nicht; kein Meer strömt' an der Berge Gründen her; du aber warst schon ewig.
3. Nicht eine Stund' ist es vor
der That kann er es auch beweisen. Herr, groß an Huld, an Macht und
Rat, wer sollte dich nicht preisen?
5. Dir nur gebühret Preis und Ehr'; wo ist je deinesgleichen? Nur du bist Gott, sonst keiner mehr; wie sollt' ich von dir weichen?
6. Nein, ewig bleibst du mir allein der Herr, an dem ich hange; und ewig soll's kein andrer sein, von dem ich Heil verlange.
7. Mein ganzes Leben weih' ich dir, du Gott, auf den ich traue, bis ich dich einst noch mehr, als hier, in deiner Größe schaue.
( 13.)
dir, vom Anfang bis zum Ende. Nur Augenblicke leben wir, die Mel. Sei Lob und Ehr' dem 2c. Werke deiner Hände. Nie nehmen
deine Jahre zu; in alle Ewigkeit wirst du derselbe sein und bleiben.
14. Erhaben über Welt und Beit, lebst du, Gott, ohne Schranken, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Wie staunt bei dem Gedanken mein gan= zer Geist! Er sinnt ihm nach; er finnt und forscht, und ist zu schwach, dein ew'ges Sein zu fassen.
4. Ja, du bist ewig, du stirbst nie; bleibst immer meiner Seele der starke Fels, den ich für sie zur sichern Zuflucht wähle. Denn deine Gnad' und Wahrheit ist so ewig, als du selber bist. Heil mir, daß ich dir traue!
5. Mein Leib ist sterblich, nicht mein Geist; den will ich dir vertrauen; dein Wort, das Wahrheit ist, verheißt, er soll dein Antlig schauen. Auch ruht mein Leib nur kurze Zeit; am Erntetag der Ewigkeit wirst du ihn auferwecken.
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6. D,


