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Advent und Anfang des Kirchenjahres.
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2. Advent und Anfang des Kirchenjahres.
18.
7. Nun Herr, du giebst uns reichlich, wirst selbst doch arm und schwach; du liebest unvergleichlich, du jagst den Sündern nach. Drum wolln wir all
Mel. 19: Aus meines Herzens 2c. Matth. 21, 1-9.
Auf, auf, ihr Reichsgenossen, eur in ein die Stimmen hoch erschwingen,
ein Hofianna singen und ewig dankJohann Rist. † 1667. bar ſein.
Rönig kommt heran, empfahet unverdrossen den großen Wundermann. Ihr Christen, geht herfür, laßt uns vor allen Dingen ihm Hosianna singen mit heiliger Begier.
2. Auf, ihr betrübten Herzen, der
König ist gar nah, hinweg all Angst und Schmerzen, der Helfer ist schon da; seht, wie so mancher Ort hochtröstlich ist zu nennen, da wir ihn finden können in Nachtmahl, Tauf und Wort.
3. Auf, auf, ihr Vielgeplagten, der König ist nicht fern; seid fröhlich, ihr Verzagten, dort kommt der Morgenstern. Der Herr will in der Not mit reichem Trost euch speisen, er will euch Hilf erweisen, ja dämpfen gar den Tod.
4. Frisch auf, ihr Hochbetrübten, der König kommt mit Macht, an uns, fein Herzgeliebten, hat er schon längst gedacht. Nun wird kein Angst und Pein, noch Zorn hinfort uns schaden, dieweil uns Gott aus Gnaden läßt seine Kinder sein.
5. So lauft mit schnellen Schritten, den König zu befehn, dieweil er kommt geritten start, herrlich, sanft und schön. Nun tretet all heran, den HeiLand zu begrüßen; der alles Kreuz versüßen und uns erlösen kann.
6. Der König will bedenken die, so er herzlich liebt, mit köstlichen Geschenken, als der sich selbst uns giebt durch seine Gnad und Wort. Ja, König, hoch erhoben, wir alle wollen loben dich freudig hier und dort.
19.
Mel. 8: Ach Jesu, meiner Seelen 2c.
Dein König kommt in niedern Hüllen, ihn trägt der lastbarn Eslin Füllen, empfang ihn froh, Jerusalem! Trag ihm entgegen Friedenspalmen, bestreu den Pfad mit grünen Halmen! So ists dem Herren angenehm.
2. D mächtger Herrscher ohne Heere, gewaltger Kämpfer ohne Speere, o Friedensfürst von großer Macht! Es wollen dir der Erde Herren den Weg zu deinem Throne sperren, doch du gewinnst ihn ohne Schlacht.
3. Dein Reich ist nicht von dieser Erden, doch aller Erde Reiche werden dem, das du gründest, unterthan. Bewaffnet mit des Glaubens Worten, zieht deine Schar nach den vier Orten der Welt hinaus, und macht dir Bahn.
4. Und wo du kommest hergezogen, da ebnen sich des Meeres Wogen, es schweigt der Sturm, von dir bedroht. Du kommst, auf den empörten Triften des Lebens neuen Bund zu stiften, und schlägst in Fessel Sünd und Tod.
5. D Herr von großer Huld und Treue, o fomme du auch jetzt aufs neue zu uns, die wir sind schwer verstört. Not ist es, daß du selbst hiernieden kommst, zu erneuen deinen Frieden, dagegen sich die Welt empört.
6. D laß dein Licht auf Erden


