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Liebe brennet, schaut den quell, daß du, o lang ge= Stern, der uns gern Licht und Labsal gönnet.
wünschter Gast, dich nunmehr eingestellet hast. Hallelujah!
Weihnachten.
6. Die ihr schwebt in großen Leiden, sehet hier ist die Thür zu den wahren Freuden. Faßt ihn wohl, er wird euch führen an den Ort, da hinfort euch kein Kreuz wird rühren.
7. Wer sich fühlt beschwert im Herzen, wer empfindt seine Sünd und Gewissensschmerzen, sei getrost: hier wird gefunden, der in Eil machet heil auch die tiefsten Wunden.
8. Die ihr arm seid und elende, kommt herbei, füllet frei eures Glaubens Hände! Hier sind alle guten Gaben und das Gold, dran ihr sollt eure Herzen laben.
9. Süßes Heil! laß dich umfangen, laß mich dir, meine Zier, unverrückt anhangen! Du bist meines Lebens Leben, nun kann ich mich durch dich wohl zufrieden geben.
10. Ich will dich mit Fleiß bewahren, ich will dir leben hier und mit dir heimfahren; mit dir will ich endlich schweben voller Freud ohne Zeit
dort im andern Leben.
P. Gerhardt, 1676.
2. Vom Anfang, da die Welt gemacht, hat so manch Herz nach dir gewacht; dich hat gehofft so lange Jahr der Väter und Propheten Schar. Hallelujah!
3. Ach, daß der Herr aus Zion käm und unsre Bande von uns nähm! Ach, daß die Hilfe bräch herein, so würde dein Volk fröhlich sein. Hallelujah!
4. Nun, du bist hier, da liegest du, hälst in dem Kripplein deine Ruh, bist klein und machst doch alles groß, bekleidst die Welt und kommſt doch bloß. Hallelujah!
5. Du kehrst in fremde Hausung ein, und sind doch alle Himmel dein; du liegst an einer Menschenbrust und bist doch aller Engel Lust. Hallelujah!
6. Du bist der Ursprung aller Freud und duldest so viel Herzeleid; du bist der größte Menschenfreund, doch sind dir so viel Menschen feind. Hallelujah!
Mel. Erschienen ist der herrlich
7. Jch aber, dein geringster Knecht, ich sag es frei und mein es recht: ich liebe dich,
Tag 2c.
36 ir fingen dir, doch nicht so viel, als ich
Immanuel, du Lebensfürst und Gnaden
dich gerne lieben will. Hallelujah!


