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Weihnachten.
6. Er ist auf Erden kommen arm, daß er unser sich erbarm und uns im Himmel mache reich und seinen lieben Engeln gleich. Hallelujah!
7. Das hat er alles uns gethan, sein groß Lieb zu
zeigen an; des freu fich alle 35 Fröhlich soll mein
Christenheit und dank ihm des in Ewigkeit. Hallelujah!
Herze springen dieser Zeit, da vor Freud alle Engel singen. Hört, hört, wie mit vollen Chören alle Luft jauchzt und ruft:
Luther, † 1546.
34 Lobt Gott, ihr Chri- Chriſtus ist geboren!
sten allzugleich, in seinem höchsten Thron, der heut schleußt auf sein Himmelreich und schenkt uns seinen Sohn.
2. Er kommt aus seines Vaters Schoß und wird ein Kindlein klein; er liegt dort elend, nackt und bloß in einem Krippelein.
3. Der Herr begiebt sich der Gewalt, wird niedrig und gering, nimmt an sich eines Knechts Gestalt, der Schöpfer aller Ding.
6. Heut schleußt er wieder auf die Thür zum schönen Paradeis; der Cherub steht nicht mehr dafür, Gott sei Lob, Ehr und Preis!
1. Hermann, † 1561.
4. Er wechselt mit uns wunderbar, nimmt Fleisch an, wird uns gleich und beut uns Gottes Klarheit dar in feines Vaters Reich.
5. Er wird ein Knecht und ich ein Herr, das mag ein Wechsel sein! Wie könnte doch sein freundlicher das liebe Christkindlein!
2. Heute geht aus seiner Kammer Gottes Held, der die Welt reißt aus allem Jammer. Gott wird Mensch, dir, Mensch, zu gute; Gottes Kind, das verbindt sich mit unserm Blute.
3. Sollt uns Gott nun
können haffen, der uns giebt, was er liebt über alle Maßen? Gott giebt, unserm Leid zu wehren, seinen Sohn aus dem Thron seiner Macht und Ehren.
4. Nun, er liegt in seiner Krippen, ruft zu sich mich und dich, spricht mit süßen Lippen: lasset fahren, lieben Brüder, was euch quält, was euch fehlt; ich bring alles wieder.
5. Ei, so kommet ohn Verweilen, stellt euch ein, groß und klein, laßt uns zu ihm
eilen! Liebt den, der vor Liebe


