Episteln und Evangelien.
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dich hungrig gesehen und haben dich fahr, so wird sie das Verderben gespeiset? oder durstig und haben dich getränket? Wann haben wir dich einen Gast gesehen und beherberget? oder nacket und haben dich bekleidet? Wann haben wir dich krank oder gefangen gesehen und sind zu dir gekommen? Und der König wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr gethan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir gethan. Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln. Ich bin hungrig wesen und ihr habt mich nicht gespeiset. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mich nicht getränket. Ich bin ein Gast gewesen und ihr habt mich nicht beherberget. Ich bin natfet gewesen und ihr habt mich nicht bekleidet. Ich bin frank und gefangen gewesen und ihr habt nicht
besuchet. Dann werden sie ihm auch antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich gesehenhungrig, oder durstig, oder einen Gast, oder nacket, oder frank, oder gefangen, und haben dir nicht gedienet? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich ich sage euch, was ihr nicht ge than habt einem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht gethan. Und sie werden in die ewige Pein gehen, aber die Gerechten in das ewige Leben.
schnell überfallen, gleichwie der Schmerz ein schwangeres Weib, und werden nicht entfliehen. Ihr aber, lieben Brüder, seid nicht in der Finsterniß, daß euch der Tag wie ein Dieb ergreife. Ihr seid allzumal Kinder des Lichts und Kinder des Tages; wir sind nicht von der Nacht, noch von der Finsterniß. So laffet uns nun nicht schlafen, wie die andern; sondern lasset uns wachen und nüchtern sein. Denn die da schlafen, die schlafen des Nachts, und die da trunken sind, die sind des Nachts trunken. Wir aber, die wir des Tages sind, sollen nüchtern sein, angethan mit dem Krebs des Glaubens und der Liebe, und mit dem Helm der Hoffnung zur Seligkeit. Denn Gott hat uns nicht gesetzt zum Zorn, sondern die Seligkeit zu besitzen, durch unsern Herrn Jesum Chrift, der für uns gestorben ist, auf daß, wir wachen oder schlafen, zugleich mit ihm leben sollen. Darum ermahnet euch unter einander und bauet einer den andern, wie ihr denn thut.
Am 27. Sonntage nach Trinitatis.
Evangelium. Matth. 25, 1-13 Dann wird das Himmelreich gleich sein zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen, und gingen aus, dem Bräutigam entgegen. Aber fünf unter ihnen waren thöricht, und fünf waren klug. Die thörichten nahmen ihre Lampen, aber sie nahmen nicht Del mit sich. Die flugen aber nahmen Del in ihren Gefäßen, sammt ihren Lampen. Da nun der Bräutigam verzog, wurden sie alle schläfrig und entschliefen. Zur Mitternacht aber ward ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam fommt, gehet aus, Von den Zeiten aber und Stun- thm entgegen! Da standen diese Jungben, lieben Brüder, ist nicht noth, frauen alle auf und schmückten ihre euch zu schreiben. Denn ihr selbst Lampen. Die thörichten aber sprawiffet gewiß, daß der Tag des Herrn chen zu den flugen: Gebet uns von wird kommen, wie ein Dieb in der eurem Dele, denn unsere Lampen Nacht. Denn wenn sie werden sa- verlöschen. Da antworteten die flugen: Es ist Friede, es hat keine Ge- gen und sprachen: Nicht also, auf
Epistel. 1 Theff. 5, 1-11.


