Eigenschaften und Werke.
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alle Welt fürcht ihren Herrn Und hoff auf ihn und dien ihm gern! Wer wollte Gott nicht dienen!
Chr. Fürchteg. Gellert, g. 1715, ft. 1769.
Bewundrung voll Nicht, wie ich dich erheben soll, Mein Gott, mein Herr und Vater.
2. Mein Auge sieht, wohin es blickt, Die Wunder deiner Werke. Der Himmel, prächtig ausgeschmückt, Preist dich, du Gott der Stärke. Wer hat die
Mel. Die Tugend wird durchs zc.
Sonn an ihm erhöht? Wer klei 12. Wie groß ist des All
det sie mit Majestät? Wer ruft dem Heer der Sterne?
mächtgen Güte! Ist der ein Mensch, den sie nicht rührt, Der mit verhärtetem Ge3. Wer mißt dem Winde sei- müthe Den Dank erstickt, der nen Lauf? Wer heißt die Him- ihm gebührt? Nein, seine Liebe mel regnen? Wer schließt den zu ermessen, Sei ewig meine Schoß der Erden auf, mit größte Pflicht. Der Herr hat Vorrath uns zu segnen? Gott der Macht und Herrlichfeit, Gott, deine Güte reicht so weit, So weit die Wolken reichen.
mein noch nie vergessen, Vergiß, mein Herz, auch seiner nicht!
4. Dich predigt Sonnenschein und Sturm, Dich preist der Sand am Meere. Bringt, ruft auch der geringste Wurm, Bringt meinem Schöpfer Ehre! Mich, ruft der Baum in seiner Pracht, Mich, ruft die Saat, hat Gott gemacht; Bringt unserm Schöpfer Ehre!
5. Der Mensch, ein Leib, den deine Hand So wunderbar bereitet; Der Mensch, ein Geist, den sein Verstand Dich zu erkennen leitet; Der Mensch, der Schöpfung Ruhm und Preis, Ist sich ein täglicher Beweis Von deiner Güt und Größe. 6. Erheb ihn ewig, o mein Geist, Erhebe seinen Namen! Gott, unser Vater, sei gepreist, Und alle Welt sag Amen! Und
2. Wer hat mich wunderbar bereitet? Der Gott, der meiner nicht bedarf. Wer hat mit Langmuth mich geleitet? Er, dessen Rath ich oft verwarf. Wer stärkt den Frieden im Gewissen? Wer giebt dem Geiste neue Kraft? Wer läßt mich so viel Guts genießen? Jsts nicht sein Arm, der alles schafft?
3. Schau, o mein Geist, in jenes Leben, zu welchem du erschaffen bist, Wo du, mit Herrlichkeit umgeben, Gott ewig sehn wirst, wie er ist. Du hast ein Recht zu diesen Freuden, Durch Gottes Güte sind sie dein. Sieh, darum mußte Christus leiden, Damit du könntest selig sein.
4. Und diesen Gott sollt ich nicht ehren Und seine Güte nicht verstehn? Er sollte rufen, ich


