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Evangelisch-lutherisches Gesangbuch der Hannoverschen Landeskirche : [nebst] Gebete [und] Lektionar
Entstehung
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3. Adle mich durch Liebe, Jesu, nimm mein Fle­hen hin, schaffe, daß mein Geist und Sinn sich in deinem Lieben übe; sonst zu lieben dich, mein Licht, steht in meinen Kräften nicht.

Adventslieder.

deine wie du gerne thust, rein von aller Sünden Wust!

4. Jesu, rege mein Gemüte, Jesu, öffne mir den Mund, daß dich meines Herzens Grund innig preise für die Güte, die du mir, o Seelengast, lebenszeit erwiesen haſt.

5. Laß durch deines Geistes Gaben, Liebe, Glauben und Ge­duld, durch Bereuung meiner Schuld, mich zu dir sein hocher­haben. Dann so will ich für und für Hosianna singen dir. Ernst Christ. Homburg g. 1605 1681.

Eigene Melodie.

30. Gott

alle Welt, Wort beständig hält und der Sün­der Trost und Rat zu uns her­gesendet hat!

2. Was der alten Väter Schar höchster Wunsch und Sehnen war, und was sie geprophezeit, ist er­füllt nach Herrlichkeit.

ott sei Dank durch 31. Liebster Jeſu, sei will

sein

kommen hier in dieser bösen Welt, da du kaum wirst aufgenommen, da man dich verächtlich hält. Ich, ich will dich nicht verscherzen, wohne nur in meinem Herzen! Du bist mein, und ich bin dein, ich will keines andern sein.

3. Zions Hülf und Abrams Lohn, Jakobs Heil, der Jungfrau Sohn, der wohl zweigestammte Held hat sich treulich eingestellt.

4. Sei willkommen, o mein Heil! Dir Hosianna, o mein Teil! Richte du auch eine Bahn dir in meinem Herzen an!

6. Und gleich wie dein Ankunft war voller Sanftmut, ohn Ge­fahr, also sei auch jederzeit deine Sanftmut mir bereit!

5. Zeuch, du Ehrenkönig, ein, es gehöret dir allein; mach es,

7. Tröste, tröste meinen Sinn, weil ich schwach und blöde bin, und des Satans schlaue List sich zu hoch für mich vermißt.

8. Tritt der Schlange Kopf entzwei, daß ich aller Ängste frei dir im Glauben um und an selig bleibe zugethan,

9. Daß, wenn du, du Lebens­fürst, prächtig wieder kommen wirst, ich dir mög entgegen gehn und vor dir gerecht bestehn.

Henr. Held um 1650.

Mel. Alle Menschen müssen sterben. Mel. 2.

2. Zwar du kommest gar nicht prächtig, aber ich bin schon ver­gnügt; du bist dennoch reich und mächtig, hast mir alles zugefügt, was mich Sünder, was mich Schwachen kann gerecht und selig machen. Du bist mein, und ich bin dein, ich will keines andern sein.

3. Dein so armes Kummer­leben soll mein steter Reichtum