Advents- Lieder.
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8. Hoflanna nah und ges Mal, o du verwürfft fern! Eile, bei uns einzugehen. Du Gesegneter des Herrn, warum willst du draußen stehen? Hostanna! bist du da? Ja, du kommst. Halleluja!
Benj. Schmold( 1672-1787).
Mel. Es ist genug.
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ch klopfe an zum heiligen Advent und stehe vor der Thür, so spricht der Herr. selig, wer mich kennt und eilt und öffnet mir! Ich werde Nachtmahl mit ihm halten, ihm Gnade spenden, Licht entfalten :: Ich klopfe an!:: 12. Ich klopfe an. Da draußen ist's so falt in dieser Winterzeit. Vom Frost erstarrt schläft ringsum Feld und Wald, die Welt ist eingeschneit, auch Menschenherzen sind gefroren, ich stehe vor verschloss'nen Thoren,:,: ich klopfe an!::
3. Jch klopfe an. Sähst du mir nur einmal ins treue Angesicht, den Dornenkranz, der Nägel blut'.
mich nicht! ich trag' um dich so heiß Verlangen, ich bin so lang dich suchen g'gangen:: Ich klopfe an!::
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4. Ich klopfe an und bringe nichts denn Heil und Segen für und für, 3a. chäus' Glück, Marias gutes Theil beschert' ich gern auch dir; wie ich den Jüngern einst beschieden in finst'rer Nacht den süßen Frieden :: ich klopfe an!:,: 5. Ich klopfe an. Klopft dir dein Herze mit bei meiner Stimme Ton? Er schreckt dich denn der treuften Liebe Tritt wie fernen Donners Droh'n? hör,
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auf deines Herzens Pochen, in deiner Brust hat Gott gesprochen:: ich klopfe an!:,:
6. Jch tlopfe an. Sprich nicht: es ist der Wind, er rauscht im dürren Laub; dein Heiland ist's, dein Herr, dein Gott, mein Kind, o stelle dich nicht taub; jeßt komm' ich noch im sanften Sausen, doch bald vielleicht im Sturmes.


