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Donatus wird chriftlich erzogen, und geht in den Krieg.
Se Erziehung des jungen Donatus wurde mit standmäßiger Aufsicht, und Fleiß betrieben. Er war der alleinige Erb eines der ansehnlichsten Häuseren in Welschland. Seine Elteren verabsaumten auch nichts, von allem dem, was seinen Geist zur Bekleidung Hoher Würden im Reiche geschickt machen konnte. Aber je mehr d e Welt sich bemühete, diesen jungen Helden zu ihren eitlen Absichten, und Diensten zu bereiten, desto mehr war die H. Mutter besorget, ihm die wahre Tugenden einzupflanzen,
So bald nun Donatus die kindliche Jahre zurück gelegt hatte, gienge sein Vas ter Faustus mit Tod ab. Dieser Verlust war sehr empfindlich, und hätte kaum können ersetzt werden, wenn nicht der vors fichtige GOtt seine fromme Mutter beym Leben erhalten hatte, welche ihn in wahren Andachtsübungen, und in der Furcht GOttes befestigen, und alles aus dem Wege raumen sollte, woran seineUnschuld einen Schiffbruch leiden könnte.
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