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nes Eheberrns, und einen Erben zu erbits ten. Gervasius entdeckte in Flaminia Chriftliche Gesinnungen, und erkannte, daß fie ein von GOtt auserwähltes Gefåß ſeye, um den christlichen Nahmen in dem Römischen Reich inskünftige auszus breiten. Dahero munterte der Hocherleuchtete Mann Gervasius Flaminiam auf, und sprach: Eraue nur auf den Schöpfer Himmels und der Erden, wels cher dein Gebeth, und Seufzen schon erboret bat. Du wirst bald mit ihm versöhnt, und in ChriftoJEfu getauft werden. Dein Eheherr soll genesen, und du wirst einen Sohn gebähren, welcher bey der Welt, und noch höher bey GOtt wird angesehen feyn. Dieser wird eine Stüße des Chris ftenthums, und deines Geschlechts werden.
Es ereignete sich auch in der That, was der H. Mann Gervasius vorgesagt hatte: denn Faustus wurde gegen alles Bermus then von dem Gichtbruch befreyet, welcher ihn seit vielen Jahren her zu allen Geschaften untauglich gemacht hatte. Flaminia, welche die wunderwirkende Hand GOttes klar erkannte, begehrte von Gers
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