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Der erste Theil.
thum und Wohlstand in Gefahr sein, ewig zu verderben. Mit diesem Versprechen und gleichförmigen Willen lege ich mich vor dir auf die Kniee, und bitte kindlich und vertraulich um den väterlichen Segen.
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Strecke aus, barmherziger Vater! deine gnadenreichen Hände, und segne uns an der Seele. Behüte uns vor Zorn, Unfriede, Geiz und Ungerechtigkeit, vor Hoffart und Unzucht, vor Fraß und Völlerei, vor allen Sünden und Lastern. Und gib an deren Plas Friede und Einigkeit, Demuth und Sanftmuth, Keuschheit und Ehrbarkeit, Liebe Gottes und des Nächsten. Strecke aus, o gütigster Vater! deine hülfreichen Hände, und errette uns, wie den Daniel, aus aller Gefahr; tröste uns, wie den Tobias, in der höchsten Noth und Armuth; stärke uns, wie den geduldigsten Job, in schweren Leibesgebrechen und äußerster Verlassenheit von allen Menschen. Strecke aus, o freigebigster Vater, deine allmächtigen Hände, und segne mein Haus, wie die Häuser Abrahams, Davids und Obededom. Laß über uns kommen der Segen, welchen du den


