Druckschrift 
Auserlesenes Beicht- und Communionbuch für gläubige Christen mit einer Vorrede und Unterricht vom rechten Gebrauch des heiligen Abendmahls / von Johann Georg Rosenmüller. Aufs neue übersehen von Gotthold Emanuel Friedrich Seidel, Diakon an der Stadtpfarrkirche zu St. Aegydien. Nebst einigen neuen Bus-, Beicht- und Abendmahlsliedern, in Beziehung auf die vorhergehenden Gebete und besondern Andachten zur Privat- und Kranken-Communion
Entstehung
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Communionlieder.

Fennst mein Herz voll Reue! Uch, so wollst du meinen Zahren deine Tröftung auch gewähren, meiner Schuld nicht mehr gedenken, und mir deinen Frieden schenken.

4. Ja, ich hoffe, deine Gnade wird auf dieses Lebens Pfade mit erneuter Kraft zu Werken meiner Heiligung mich stärken; wird mic) beffern, leiten, trösten, und zum Erbtheil der Erlöften, zu des Himmels Seligkeiten gründen, stårken, vollbereiten.

anis 5 Deine Huld ist unermeßlich! Here! fie fey mie unvergeßlich! Täglich will ich mich befireben, folgfam deinem Wort zu leben; deiner will ich stets mich freuen, ganz mich deinem Dienste weihen, gern von dir mich leiten laffen, und, wie du, das Böse haffen. bir di

6. Du, dem die verklärten Schaaren, die schon hier dein Heil erfahren, Dank und Preiß und Jubel singen, daß fie es schon hier empfiengen; laß uns alle dahin kommen, wo mit den verklärten Frommen wir dein Antlig ewig fehen, ewig deine Lieb erhöhen!

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Mel. Schwing dich auf zu deinem zc. Refu, meiner Seeten licht! Ursprung meiner Freuden! meines Herzens Zuversicht ist allein dein Leiden. Nimm dafür den Dank ist an, ist es fdyon ein Jallen; ba ich nicht mehr geben kan, wird dirs doch gefallen.

2. Ich erwag es oft und viel, was bichy angetrieben, Sünder ohne Maaß und Ziel, wie du thatst, zu lieben; da du, uns nur zu befreyn, Spott und Hohn in Banden! Geiffeln, Martern, Todespein, willig ausgestanden.

3. War es unfre Würdigkeit? Nein! des Vaters Gure, deiner Siebe Innigkeit und dein treu Gemüthe. Dieß hat dich ans Kreuz gebracht, daß kein Mensch verzagte, wenn der Sünden Meng' und macht das Gewissen nagte.

4. Ddu wunderbarer Rath, den man nie ergrün­det! I du unerhörte That, als man nirgends findet: Süns