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der Schuld geschrecket, das Angesicht mit Scham bedecket,* verschon', o Gott! gib meinen Bitten Kraft.
Du haft der Sünderinn verziehen,* dem Schächer Gnad' am Kreuz verliehen;* dies ist, was mir auch Trost und Hoffnung bringt.* Ich bins zwar unwerth, weh mir Urmen!* doch mach, o Herr! durch dein Erbarmen, daß mich nicht einst der Hölle Glut verschlingt.
Laß mich zu deiner Rechten gehen,* mich unter deinen Schafen stehen,* und stelle mich nicht zu den Böcken hin!* wenn wider sie dein 3orn entflammet, dein Urtheil sie zur Pein verdammet.* Gib, daß ich bey den Auserwähl= ten bin!
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Zerknirscht, mit reuigem Gemüthe* fleh' ich zu deiner Batergúte: laß dir mein End', o Gott! empfohlen seyn. Und führe, die im Glauben starben, die Seligkeit noch nicht erwarben,* zur Himmelsfreud' und ew'ger Ruhe ein.
Um Gedächtnißtage aller abgeschiedenen christgläubigen Seelen.
Evangelium Joannis am 5. Kapitel.
In der Zeit sprach Jesus zu den Schaaren der Juden: Wahrlich, wahrlich sage ich euch: Es kommt die Stunde und sie ist da, daß die Tod


