für die Verstorbenen.
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So wird einst auch mein Leib den Würmern zur Speise und zu Staub werden, woraus er gemacht ist!
Aber es wird nicht immer so bleiben; wie das Samens Förnlein im Acker verwesen muß, damit eine reiche Ernte her. vorkomme, so verwesen hier die Leiber der Verstorbenen bis zum Tage der Auferstehung. Hier ist wahrhaftig Gottes Acker, wo der Samen zur Unsterblichkeit verborgen liegt; da wird einst große Ernte seyn: die Engel Gottes, sagt Christus, were den die Guten wie Garben sammeln, und in die himmlischen Scheuern bringen; die Bösen aber, wie das Unkraut in's Feuer werfen.
So will ich denn mein gegenwärtiges Leben gut anwenden, damit ich mich einer seligen Auferstehung zu erfreuen habe. Diese Freude und Hoffnung soll mich zur Besserung, zur Geduld, zu allem Guten aufmuntern, dann darf ich den An blick des Grabes nicht scheuen; es wird mir eine sanfte Ruhes stätte seyn, bis die Stimme des Weltrichters die Todten aus ihren Gräbern hervorrufen wird.
O Du, der Du auch einst im Grabe lagst, wieder aufere standst, nun ewig lebst, und ewiges Leben gibst, glorreich erstandener Jesus! wie ich Dir jegt im Leben folge, so werde ich Dir auch in der Auferstehung folgen. Dein will ich seyn im Leben und Tod.- Dein in der Ewigkeit. Amen.
Vor der Todtencapelle.
Antiphon. Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird nach dem Tode leben, und Jeder, der da lebt und an mich glaubt, der wird in Ewigkeit nicht sterben.
Eine Stimme höre ich, vom Himmel ruft sie mir: Selig sind die Sterbenden, die sterben in dem Herrn! Ich glaube, mein Erlöser le= bet, am jüngsten Tage werde ich vom Grabe erwecket wieder auferstehen, und meinen Gott und Heiland sehen. Ob dieses Aug'im Tod auch bricht, wird's doch meinen Retter sehen! Ich selbst, ein Fremder nicht, werde meinen Jesus sehen. Tod! wosind nun deine Schrecken? Des Erlösers Bothen wecken einst das schlummernde Gebein, und es wird unsterblich seyn. Friede Gottes schweb' bernieder; einst ersteh'n die Todten wieder. Jesus Christus!- nicht vergebens, gabst Du uns das Bild des Lebens. Aus der Gräber Saat und Feld reift die Ernte jener Welt. Ewig deines Reiches Glieder, seh'n sich Gottes Freunde wieder. Herr! erhöre mein Gebeth, und laß mein Rufen zu Dir
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