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Wohlthäter der Menschen? War nicht ſeine Menschenliebe die reinste und segensvollste? Hat er nicht alles aufgeopfert, alles gedul det, und selbst den Kreuzestod gelitten, um dem sündigen Menschengeschlechte Hülfe zu leisten? Wäre es also nicht schimpflicher Un dank, wenn wir sein Andenken nicht ehren, uns an seine Wohlthaten nicht erinnern woll ten? D, wer sich von der Feier des Abend: mahls ausschließt, der sage nicht, daß er ein Christ sey, der gebe sich nicht für einen Schüler Jesu aus; denn die Geringschåßung des Abendmahls bleibt allemal ein Ungehor sam gegen Jesum, ein Beweis, daß man ihn nicht so schätzt, liebt und ehrt, wie man soll. Wenn ein Vater in seinem letzten Willen verordnet hatte, daß seine Kinder zu ges wissen Zeiten ein Familienfest zu seinem Andenken feiern sollten, weil er überzeugt war, daß dieses Fest zur Veredlung seiner ganzen Familie viel beitragen würde; wäre es nicht unverzeihlicher Undank, wenn seine Nachkom men über diese Verordnung nicht hielten? Jesus Christus ist uns aber mehr, als Vas ter, Freund und Wohlthäter; sein letzter Wille muß uns also wichtiger seyn, als alle menschlichen Anordnungen, und es muß uns stets eine heilige Pflicht bleiben, das gern zu thun, was er befohlen hat.
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Doch, wir sind die Theilnahme an der Feier des Abendmahls auch unsern Mit


