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kann. Ewig will ich dich loben, daß du dich zu meiner Schwachheit und Sinnlichkeit so gue tig herabgelassen hast. So lange ich lebe, soll deine letzte Stiftung mir heilig und ehrwürdig bleiben; denn sie ist mir eine Quelle des Ses gens für Zeit und Ewigkeit.
Von der Pflicht eines jeden Chris sten, an der Feier des Abendmahls Theil zu nehmen. Daß Jesus das Abendmahl nicht bloß für feine damaligen Schüler, die bei der ersten Stiftung zugegen waren, sondern für alle künfe tigen Bekenner seiner Religion verordnet has be, das wird Niemand leugnen, der über den Ausspruch Pauli nachgedacht hat: So oft ihr von diesem Brode effet und von die sem Kelche trinket, sollt ihr des Herrn Tod verkündigen bis daß er kommt.*) Denn hier wird ausdrücklich gesagt, die Christen sols len das Abendmahl feiern, bis daß Jesus kommt, wo alle seine Bekeuner nach den Gese: ten seiner göttlichen Lehre gerichtet, wo die Würdigen belohnt, die Unwürdigen bestraft werden sollen. In der ersten christlichen Kirche war man von der Verpflichtung, das Andenken seines Todes fleißig zu begehen, so sehr überzeugt, daß alle, welche hinlänglich unters richtet waren, so oft sie sich zum öffentlichen Gottesdienst versammelten, das Abendmahl
*) 1 Cor. 11, 26.


