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M. Johann Friedrich Heinrich Cramer's weil. Stadtpredigers in Dresden Beicht- und Communion-Buch / nach der 15. Aufl. verbessert und zum Theil umgearbeitet von M. Gottfried Erdmann Petri, Kirchen- und Schulrathe bei der Kgl. Sächs. Oberamts- Regierung zu Budissin
Entstehung
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er die Verehrung des Menschengeschlechts verdienet habe.

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Wenn daher die Christen das Abendmahl Jesu feiern, so sollen sie sich erinnern, daß er der erhabene Sohn Gottes war, der dess wegen Mensch wurde, damit die wohlthätigen Absichten Gottes, Sünder zu begnadigen und zu beglücken, durch ihn ausgeführt würden. Denken sollen die Christen, daß Jesus der größte Lehrer des Menschengeschlechts war, der ihnen den wahrhaftesten, reinsten Unters richt und so herrliche Verheißungen gab, ders gleichen vor ihm kein Lehrer gegeben hatte, und der noch in der Nähe seines Todes gewiß war, daß seine Lehren und Verheißungen wahr und untrüglich wären. Denken sollen die Christen an fein heiliges frommes Leben, an seine fleckenlose Tugend, wodurch er das höchste Muster zur Nachahmung für alle seine Vers ehrer aufstellte. Vornehmlich aber sollen die Christen, bei der Feyer des Abendmahls, sich an den Versöhnungstod Jesu erinnern, den er zum Besten der Welt so großmüthig erdula dete. Denn er hat den Menschen Gnade und Vergebung der Sünden nicht nur durch seine Lehre verkündigt, sondern durch seinen Tod erworben. Durch seinen freiwilligen, unschula digen Tod am Kreuze hat er die Menschen von der Sünde und dem Elende, das ihre ewige Strafe ift, erlöset und ihnen den Weg zur Bes gnadigung bei Gott geöffnet, so daß der reues