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leide.*) Todesgedanken leiteten ihn zu der heiligen Stiftung, die er an dieses letzte Mahl im Kreise seiner Jünger anknüpfte. Nach dem selben nahm Jesus das noch vorhandene uns gesäuerte Brod, dergleichen die Juden zur Ers innerung an die Eile des Auszuges aus Aes gypten in der Osterzeit essen mußten, verrich tete darüber das gewöhnliche Dankgebet, brach es in Stücke und theilte diese, wie ein Hausvater, unter seine Jünger mit den Wors ten aus: Nehmet hin und effet, das ist mein Leib, der für euch gegeben wird, solches thut zu meinem Gedächtniß. Hierauf nahm er auch den Kelch, einen mit Wein gefüllten Becher, sprach darüber das Dankgebet und reichte ihn seinen Jüngern mit den Worten dar: Trinket alle daraus: dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut, das für euch vergoffen wird zur Vergebung der Sünden; solches thut, so oft ihrs trinkt, zu mei nem Gedächtniß. Damit wollte er sagen: „ Die Zeit ist nun da, wo ich zu euerm Besten ,, meinen Leib hingeben, mein Blut vergießen und am Kreuze sterben soll. Werdet, darum nicht irre an mir. Ich opfere mich auf, um den neuen Bund, die euch mitgetheilte bes fere Religion, feierlich zu bestätigen. Was ich leide, dient zum Heile der Menschen, ,, mein Tod vollendet das Werk ihrer Erlö
*) Luc. 22, 15.


