Von den täglichen Werken.
Art und Weise, wie ein Christ seine täglichen Urbeiten und Geschäfte Gott heiligen, vor Gott verdienstlich und des ewigen Lebens würdig machen könne.
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Ein frommes christliches Leben, besonders im weltlichen Stande, besteht eben nicht im vielen Bethen; sondern in einem kräftigen, oft erneuerten und beständigen Willen, alles zu thun, was Gott angenehm und wohlgefällig ist, alles zu unterlassen, was den göttlichen Willen entgegen ist, alles zu leiden und zu dulden, was Gott will und zuläßt nach seinen heiligsten unerforschlichen Rathschlüfsen. Daher soll man öfter des Tages den Vorsatz machen:
O mein Gott! weil du bist das höchste und liebenswürdigste Gut, will ich dich nimmermehr wiss sentlich und vorsätzlich beleidigen. Weder Fleisch noch Blut, weder Ehre noch Berachtung vor der Welt, weder Gewinn noch zeitlicher Nachtheil, nichts soll mich von der Liebe Gottes trennen.
Wenn aber unsere täglichen Werke Gott angenehm. und für uns zum ewigen Leben verdienstlich seyn sollen so müssen wir dieselben verrichten in der Gnade Gottes, mit einer guten Meinung, vor den Augen und in Gegenwart Gottes, und sie müssen Gott dargebracht und aufgeopfert werden.
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„ Der Gottlose und seine Gottlosigkeit ist ein Gräuel vor Gott." Weish. 14.
Der Gottlose wird wegen seiner Bosheit ver


