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dem Vischofe zur Verwendung für ein zu erbauendes Kloster für Jungfrauen an der Stätte, wo die ehrwürdigen Ueberreste der heil. Walburga ruheten, zugestellt hatte, und erhob den heil. Leib der Walburga zum zweiten Male, die ehrwürdigen Ueberreste zu zertheilen; auch dießmal fand sich wieder auf den Gebeinen eine wunderbare Feuchtigkeit wie Thau, es blieb aber an den Händen derer, die diese ölige Feuchtigkeit berührten nicht das Geringste kleben. Die Brustgebeine wurden in einen steinernen Sarg gelegt und am Hochaltare feierlich beigesetzt, die übrigen Gebeine wurden an verschiedene Orte zur Verehrung übersendet.
Die Verehrung der heil. Walburga verbreitete sich in kurzer Zeit über alle Länder in Europa, und es wurden nicht nur ihre Reliquien an vielen Orten ehrerbietig aufbewahrt, sondern auch Kirchen und Klöster wurden auf ihren Namen und zu ihrer Verchrung erbaut.
Reliquien der heil. Walburga befinden sich außer Eichstädt in Bayern noch zu Monheim, in der Klosterkirche auf dem heiligen Berge Andechs, ( wegen der vielen daselbst sich befindlichen heiligen Reliquien heiliger Berg genannt), und zu Windberg in der Klosterkirche am Hochaltare und am Altare des heil. Nikolaus. Außer Bayern befinden sich Reliquien der heil. Walburga zu Prag, zu Cöln, zu Antwerpen, zu Brüssel, zu Arnheim, zu Cadterburg in England, zu Furnes in Flandern, zu Attiniak in Frankreich und an vielen andern Orten. Die vorzüglichsten zur Verehrung der heil. Walburga erbauten Kirchen befinden sich außer


