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Die heilige Messe, wie sie der Priester am Altare bethet : nebst Angabe und Erklärung der Bestandtheile und Ceremonien derselben / von Leonh. Goffine
Entstehung
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läßt- wie sich bei der Auferstehung Christi Sein Fleisch und Blut und Seine Seele wieder mit einander vereinigt haben; bei den drei Kreuzzeichen, die hiebei gegen den Rand des Kelches gemacht werden wie Er drei Tage im Grabe geblieben, oder wie Er durch die Kraft des dreieinigen Gottes auferweckt worden, und die Botschaft von seiner Auferstehung in alle vier Weltgegenden ge­drungen, weßwegen auch die Stimme hiebei erhoben wird; bei dem Agnus Dei wie Christus bei verschlossenen Thüren zu Seinen Jüngern hineintrat und zu ihnen sprach: ,, Nehmet hin den heil. Geist; welchen ihr die Sünden nachlasset, denen sind sie nachgelassen 2c.; bei der Communion der Geistlichen und des Volkes wie der Herr vor seinen Jüngern gegessen und das Uebrige ihnen gegeben hat; bei der Communio( dem Verse, den der Priester nach dem Genusse und der Austheilung des aller­heiligsten Altarssakraments bethet) wie die Jünger sich freuten, als sie den Herrn wieder sahen; bei dem Gebethe

wie sich Christus segnend in den Himmel erhoben; bei dem Ite missa est oder gehet 2c. wie die Engel zu den Aposteln gesprochen: ,, Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr da, und schauet gen Himmel? Gehet zc., wor­auf sie nach Jerusalem zurückkehrten; bei dem stillen Ge­bethe, das hierauf folgt, dem Küssen des Altares- wie die Apostel bis Pfingsten im Verborgenen und wie aus einer Seele gebethet haben; bei dem letzten Segen- wie Vater und Sohn den heil. Geist gesendet; endlich beim letzten Evangelium wie die Apostel nach Pfingsten die Gott­heit und Menschheit Christi verkündigt, dadurch aber mehr die Heiden als die Juden bekehrt haben, weßwegen auch dieses Evangelium auf der linken Seite gelesen wird.

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