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Die heilige Messe, wie sie der Priester am Altare bethet : nebst Angabe und Erklärung der Bestandtheile und Ceremonien derselben / von Leonh. Goffine
Entstehung
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Das Rauchwerk, womit in Hochämtern vor dem In­troitus und nach dem Offertorium der Altar und die Opfergaben beräuchert werden, soll uns erinnern, daß wir uns Gott selbst aufopfern und Shm ein Wohlgeruch Christi sein sollen( 2. Kor. 2, 15).- Der Introitus oder Ein­gang besteht gleichfalls aus einigen Versen und dem Gloria patri oder Ehre sei Gott dem Vater 2c.

Hierauf bethet der Priester abwechslungsweise mit dem Volke oder den Altardienern, die dessen Stelle vertreten, dreimal, Kyrie eleison, d. i. Herr erbarme Dich unser! Dreimal: Christe eleison, und dann noch dreimal: Kyrie­eleison. Als Grund für diese dreimal wiederholte Bitte führt der hl. Thomas von Aquin folgendes an: ,, Drei­mal," sagt er ,,, wird es gesprochen für Gott den Vater, dreimal für Gott den Sohn, und dreimal für Gott den heil. Geist, wegen des dreifachen Uebels des Menschen, das da heißt: Unwissenheit, Schuld und Strafe."

Das Gloria ist jener Lobgesang, den die Engel in der heil. Weihnacht sangen: Ehre sei Gott in der Höhe ze. Die Kirche vermehrte diesen Lobgesang, und stimmt nach dem Kyrie eleison an, ausgenommen im Advent und in der Fasten, bei Messen in der blauen oder Bußfarbe und bei denen für Verstorbene.

Bevor der Priester die Oratio oder Collecta( d. i. Sammelgebeth, weil darin die Wünsche und Bitten aller Gläubigen in Eins gesammelt Gott vorgetragen werden) bethet, spricht er zum Volke gewendet: Dominus vobis­cum, d. i. der Herr sei mit euch, worauf das Volk ant­wortet: und mit deinem Geiste Das Gebeth selbst beginnt er mit Oremus, d. h. lasset uns bethen! Auf das Gebeth