Jesus Christus in dem allerh. Altarssafram. bezeigt.
kein Recht auf seine Erbschaft hat, gibt ihm dadurch sichere Beweise seiner Zuneigung.ind mijera si blant and dau
Dieß hat der Sohn Gottes am Vorabende seines Todes gethan. Er hat seine letztwillige Verfügung getroffen, und die Menschen zu Universalerben aller seiner Güter, nämlich seines Leibes und Blutes, eingesetzt, die er ihnen bis an's Ende der Welt zur Speise übergeben hat. Er hat nicht bis nach seinem Tode gewartet, ihnen Gutes zu thun; er hat sie noch bei seinen Lebzeiten in den Besitz dieser kostbaren Erbschaft gesetzt. Wer sieht nicht, daß er uns aus Liebe dieses Geschenk gemacht hat? pridad dau thadetinje
pilisdopy II. man
( ins fi
Wie dieses Sakrament von Liebe stammt, so befriediget es auch die Liebe auf's Vollkommenste; denn die Liebe hat nur das einzige Verlangen, sich mit dem geliebten Gegenstande zu vereinigen. Der Sohn Gottes bewerkstelliget in diesem göttlichen Geheimnisse zwei wunderbare Vereinigungen, eine mit den sakramentalischen Gestalten, die audere mit dem, der ihn empfängt. Jene erste Vereinigung ist so erstaunlich, daß sie von einigen heiligen Vätern jener Vereinigung der heiligen Menschheit mit dem ewigen Worte verglichen wird. Und was soll man von der Vereinigung mit uns denken, da der Endzweck noch ohne Vergleich edler ist, als die Mittel, und da der Sohn Gottes das Brod nur in seinen Leib verwandelt, um uns in sich umzuwandeln? si pus unshD
den Aus allen Vereinigungen ist die Vereinigung der Speise mit dem, der sie genießt, die stärkste und innigste. Sie ist die stärkste; denn Niemand, als Gott, kann die Nahrung von der Wesenheit dessen trennen, der sie genossen und verdaut. Sie ist die innigste; denn die Speise kommt nicht nur in den Magen, sondern sie vertheilt sich durch den ganzen Leib, vereiniget sich wesentlich mit allen seinen Theilen, durchdringt alle Poren ( Schweißlöcher) und Gebeine, und vermischt sich mit dem Wesen dessen, der sie genossen hat, dergestalt, daß, wie ich gesagt


