Frohnleichnamslied.
4. O Abgrund unbegriffner Güte!- War's nicht genug, in einer Hütte- Für uns das Licht der Welt zu ſeh'n? Die Zeit von mehr als dreißig Jahren, Mit Undankbaren Verachtet, arm und in Gefahren, umzugeh'n?
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5. Die Kranken nicht genug zu heilen,- Trost, Rath, Gesundheit zu ertheilen, Der Weisheit Lehrer uns zu sein, Für uns in frecher Henker Händen Das Leben und die Qual zu enden, Uns von der Hölle zu befrein?
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6. O nein, es wallen neue Triebe- Der ewig uns verheiß'nen Liebe In unsers Heilands treuer Sich Brust; Die lehren Ihn das Mittel finden, Bei Menschenkindern uns noch enger zu verbinden; sucht Er Lust.
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7. Gr läßt bis an das End' der Zeiten- Bei uns Sich einen Siß bereiten, Uns Seine Neigung darzuVerPhun. Der Gottheit Schimmer einzuhalten, hüllt Er Sich in Brotsgestalten, Und will in unsern Herzen ruh'n.
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Und
8. O Christen! laßt uns Blumen pflücken, Tempel und Altäre schmücken, Das Rauchfaß hauche süßen Duft, Die Priesterschaft im Feierkleide Verkündige der Kirche Freude,- Die Glocke schalle froh zur Luft!
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Der 9. Laßt uns mit Dank- und Jubelliedern Liebe Wunderwerk erwidern, Dem dieser Tag geheiligt ist. Preis, Ehre Dir im Sacramente, Der Du zu Nach dem sich einst die Vorwelt sehnte, uns gekommen biſt.
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Dem
10. Laßt Heilig, Heilig, Heilig! schallen Menschenfreunde, Der vor Allen Bei Seinem Christenvolke wohnt, Dem Lamme, Das in Broteshülle, Mit aller Seiner Gnadenfülle, Auf unsern Prachtaltären thront.
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