Anleitung für Kranke und Sterbende.
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und bei Christo zu sein. Kein Auge hat es gesehen, kein Ohr hat es gehört, und es ist in keines Menschen Herz gestiegen, was Gott denen bereitet hat, die ihm dienen.- Komm doch bald, o Jesus, und hole mich ab in das Haus deines Vaters, wo der Wohnungen viele sind, und du mir schon längst eine Stätte bereitet hast. Komm, und hole mich, damit ich sei, wo du bist, und deine Freude sehe.- Herr, laß deinen Diener in Frieden fahren, damit meine Augen deinen Heiland sehen.
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3. Vertrauen.
Herr, du willst nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre, und lebe.- Die Menge meiner Sünden kann mich nicht erschrecken, wenn ich an den Tod meines Herrn Jesu denke.- Jesus, ich habe dein Blut, dein Kreuz und deinen Tod; alle meine Hoffnung beruhet auf dem Tode des Welterlösers. Das Blut Jesu schreiet zum Himmel, nicht um Rache, sondern um Barmherzigkeit für mich armen Sünder. O Gott, auf dich habe ich meine Hoffnung gesetzt. Du bist mein Gott, mein Erbarmer, in deinen Händen liegt mein Loos. Wer hat jemals auf
Gott vertrauet, und ist zu Schanden geworden? Und wenn er mich auch sterben läßt, will ich dennoch auf ihn vertrauen. Der Herr behütet mich wie seinen Augapfel; er beschüßet mich unter dem Schatten seiner Flügel. Wenn ich auch wandele mitten im Schatten des Todes, so fürchte ich kein Uebel, weil du, Jesus, bei mir biſt.
4. Reue.
O Gott, dir allein habe ich gesündigt. Erharme dich meiner nach deiner großen Barmherzigkeit.- Gott, Vater im Himmel, ich habe gesündigt wider den Himmel und vor dir; ich verdiene nicht, dein Kind mehr genannt zu werden. Wer gibt meinem Haupte Wasser, meinen Augen einen Brunnen der Zähren, daß ich meine Sünden beweine Tag und Nacht! Gott, sei mir armen Sünder gnädig!— Sch bereue meine Sünden, weil ich gegen Gott, meinen Schöpfer, Bater, Richter, gefrevelt habe.- Vater, ich eile in die
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