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Großzellerisches Blumenbüschlein, oder Marianischer Blumenstrauß, worin überaus anmuthige Gebete zur Morgens- und Abendszeit, zur heiligen Messe, Beicht, Communion, und bei Wallfahrten; wie auch zu der allerheiligsten Dreifaltigkeit [...] : zum frommen Angedenken an die 7te Jubiläumfeier der Gnadenkirche zu Maria-Zell, im Jahre 1857
Entstehung
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Ursprung und Aufnahme

1754, daß, wer immer die 7 ersten Altäre unserer Kirche andächtig besuchen würde, eben jenes Ab­lasses theilhaftig werden solle, den man in den Hauptkirchen zu Rom durch derlei fromme Uebun­gen erhalten kann.

Kaiser Leopold I. beglückte Maria- Zell im Jahre 1659, 1670, 1673, 1676, 1688, 1690 und 1693 zum letzten Male mit seiner Gegenwart. So viel Wohlthaten dieser Monarch Maria- Zell erwies, so ist doch nichts in Vergleich zu setzen mit dem Gnadenbriefe, welchen er dem Wallfahrts­orte ddo. Wien 24. Jänner 1699 ertheilte und worin er alle früheren Privilegien feierlichst be­ftätigte.

Die folgenden Monarchen, aus dem frommen und glorreichen Hause Habsburg eiferten ihren Vorgängern sowohl in oftmaligen Besuchen als auch in Ertheilung von Gnaden und Wohlthaten sehr emsig nach.

Josef I. fam 1703 hierher, und überbrachte die kostbarsten Geschenke in eigener Person; am 14. Juni 1715 fam Kaiser Carl VI. mit seiner Gemahlin dem Herzog von Lothringen und den Churfürsten von Trier nach Maria Zell, anno 1728 empfing die Kronprinzessin und nachherige fromme und große Kaiserin Maria Theresia zum ersten Male das allerheiligste Altarssacrament in der Kirche zu Maria- Zell.

Als im Jahre 1757 das sechste Jubeljahr auf das herrlichste gefeiert wurde, war der Zulauf