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du einverleibt bist, empfehle dein Tagewerk dem allerheiligsten Herzen Jesu, und opfere dasselbe Gott auf. Da es einerseits ausdrücklicher Befehl iſt, daß wir ohne Unterlaß beten sollen, anderseits aber nicht möglich, ununterbrochen auf den Knien zu liegen und Gebete herunterzusagen, so ist es von größter Wichtigkeit, jedwede, auch noch so geringfügige Arbeit mit einer vollkommenen Meinung zu verrichten. Ohne diese Meinung ist all unser Bemühen gänz. lich fruchtlos. Wird aber jede Arbeit in einer guten Meinung Gott aufgeopfert, erlangt eben durch diese gute Meinung eine an sich ganz gleichgiltige Hand. lung vor Gott einen unaussprechlichen, selbst für die Ewigkeit verdienstlichen Werth. Diesen unendlichen Werth erhält jede Handlung durch die Verdienste unseres Herrn und Erlösers. Zwischen den guten Werken der Christen und jenen der Ungläubigen ist ein unendlicher Unterschied. Die guten Werke der Ungläubigen sind bloß menschliche Werke, haben somit kein übernatürliches Verdienst, verdienen daher auch keine ewige Belohnung. Die guten Werke der Christen haben ob den unendlichen Verdiensten Jesu Christi einen unendlichen Werth, verdienen somit eine ewige Vergeltung. Dwie leicht könntest du auf diese Weise bei deinen Alltagsarbeiten in Bezug auf den Himmel überreich werden; während, wenn du ganz dieselbe Arbeit nur aus Gewohnheit oder vielleicht aus Gewinnsucht, wohl gar im Stande der Todsünde verrichtest, alles Verdienst für die Ewigfeit verloren geht. Weihe demnach jede deiner Arbeiten Gott mit einem Schußgebetlein, das du vor, während und nach der Arbeit verrichtest. Seufze z. B. wie der hl. Schmied, Baldomer, bei jedem Hammerschlage zu sagen pflegte:„ Im Namen Gottes, Gott sei Dank!"- oder spreche mit
Wahres Opfer.
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