Am Feste der heil Engel.
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unterdrücket. Du bist auch von der bösen Welt verlacht, verspottet und verachtet worden. Du bist vom Geiste des Bösen versucht, von Schmerzen des Leibes und von Schwermüthigkeit der Seele gequälet, und wie das Gold im Feuerofen der Widerwärtigkeiten geprüft, und der ewigen Belohnung würdig erachtet worden, welche diejenigen genießen, die für Jesum ihr Blut vergoffen haben. Warum verlange ich also für meinen Erlöser das Blut zu vergießen, da ich durch ein längeres Dulden ihm meine Liebe beweisen kann? Ich kann ja in jedem Augenblicke das Kreuz tragen, das mir mein Gott aufbürdet, das mir die Menschen nach seiner Anordnung verursachen, und das meine verkehrten Neigungen mir noch schwerer machen.
Diese Marter hat dich heilig gemacht; diese Marter hat dich gekrönt. Wenn du für mich Beinen göttlichen Bräutigam bittest, werde auch ich diese Marter leiden, ich werde mich freuzigen. Und wenn mein mildseliger Erlöser verlanget, daß ich für ihn mein Blut vergieße, werde ich durch diese Vorbereitung mich würdig machen, für meinen Gott zu sterben.
Am feste der heiligen Engel.( Lobgefang.)
M er zählt der Engel Heere,* die Du zu Deiner
Ehre,* Herr aller Welten, schufft?* Sie freu'n sich, Deinen Willen* gehorsam zu erfüllen,* wenn Du zu Deinem Dienst sie rufft.
Sie eilen, vor Gefähren den Frommen zu bewahren in seiner Pilgerzeit;* und fleh'n an Deinem Throne, daß ihn die Siegeskrone* bei Dir erfreut in Ewigkeit.


